Manfrotto PIXI EVO – mal näher betrachtet

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Bereits seit März 2014 haben wir bei Familie Stativfreak ein Manfrotto Pixi im Einsatz. Da uns dieses allerdings in Pink „zugeflogen“ ist, nutzt dieses bisher mehr meine liebe Frau. Warum wohl…

Im Oktober diesen Jahres hat Manfrotto die Evolution des Pixi Statives vorgestellt mit dem neuen Mini- oder Tischstativ unter den Namen Manfrotto Pixi Evo mit dem Bestellcode MTPIXIEVO-BK (für das schwarze) oder MTPIXIEVO-WH (für das weiße) oder MTPIXIEVO-RD (für das rote). Ich persönlich finde da rote ja am schicksten, habe aber selbst das schwarze näher betrachten dürfen.

Die Pressemittteilung zum Pixi Evo hatte ich auch dazu hier auf Stativfreak geteilt mit Euch.

Jetzt im Urlaub kam ich endlich mal dazu das kleine Teil, welches ich vom weltbesten Stativverkäufer des Erdballs Frank Deutschländer (ich habe ihm versprochen ihn zu loben !!! 🙂 ) von Manfrotto Deutschland persönlich zum testen bekommen habe, entsprechend zu testen und mal näher anzuschauen.

Auf der  Verpackung wirbt Manfrotto mit den folgenden Features

  • Rotating  Wheel (Das Rad zur Kamerabefestigung)
  • Aluminium Ball Head
  • Locking Knob
  • 20 cm (damit ist wohl das Packmaß gemeint)
  • 2,5 kg (damit ist wohl die Belastungsgrenze gemeint)
  • 2 Section
  • Leg Angle Selector (das muss der Verstellknopf sein mit dem ich die Beine in einer Stellung arretieren kann)
  • Aluminium Legs (das sind die „inneren Beine“)
  • Leg Extension Button (was ein wohlklingender Begriff :-))
  • Portrait Poition  (der Ausschnitt um die Kugel 90 Grad zur Seite zu kippen)
  • 5 leg positions (die Beine lassen sich in 5 verschiedenen Positionen ausziehen und klacken dann jeweils ein)
  • Ground level position (damit kann man eben ganz runter und bodennah arbeiten)

Manfrotto gibt als Zielgruppe für das Pixi Evo an:

  • DSLR with standard Kit Lenses
  • Compact System Cameras
  • Compact Cameras

Kugelkopf

Während das erste PIXI (das mit den nicht längenverstellbaren Beinen) noch einen Knopf hatte zum drücken und lösen der Kugel hat das neue PIXI EVO einen drehbaren Feststellknopf der feinfühligeres Feststellen und öffnen des eingebauten Kugelkopfes ermöglicht. Das ist zwar keine Evolution am Stativmarkt, einen Kugelkopf mit drehbarem Feststellknopf, aber im Vergleich zum ersten PIXI eine echte Entwicklung und das hat Manfrotto gut gemacht.

Beine

Die Beine lassen sich, wie oben beschrieben, ausziehen und haben 5 Rasterungen in den sie einrasten. Das „ausrasten“ übernimmt der Knopf an den drei Beinen. Die Beine sind aus Kunststoff und fassen sich auch bei kalten Außentemperaturen noch gut an. Die inneren Beine sind aus Aluminium und deswegen ist das PIXI EVO auch so stabil und kann auch gut und gerne eine anständige DSLR tragen. Die Beine haben am unteren Ende, also am Fuß des Beins, einen Gummifuß, der das verrutschen des Statives auf glatten Böden oder dem Tisch verhindern soll. Das funktioniert auch recht gut. Die Beine lassen sich in drei Postionen nutzen:

  • komplett geschlossen – quasi als Griff unter der Kamera. Gerade zum Filmen oft sehr wertvoll.
  • zum Aufstellen damit die Beine nicht einfach unter dem Gewicht auseinander rutschen kann man dieses arretieren mit dem Schiebeschalter am unteren Ende des Kopfes.
  • zum Bodennahen Arbeiten – quasi ganz unten.

Meine Meinung zum PIXI EVO

Das kleine „Immer-dabei-3-Bein-Stativ“ kostet knapp unter 50 Euro und das ist es auch Wert. Es wiegt deutlich unter 300 gr. und ist damit wirklich leicht genug um es immer dabei zu haben. Ich habe es testweise als Griff zum Filmen genommen und habe es dabei echt schätzen gelernt. In Verbindung mit der Leica Q, mit der ich es jetzt getestet habe, macht es einen sehr sehr guten Job. Kurz: Ich kann es echt empfehlen!

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

2 thoughts on “Manfrotto PIXI EVO – mal näher betrachtet

  1. Hallo Jörg,

    Hat du das PIXI EVO noch regelmäßig im Einsatz? Hält das Teil noch? Laut Amazon Rezensionen hatten einige Nutzer Probleme mit heraus gebrochener Gewindeschraube …

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