Die ersten Eindrücke mit dem neuen Novoflex Panorama VR-System Slim

2014-10-05-026-Novoflex-Pano-Slim

Ich hatte Euch ja schon von der Photokina Ankündigung erzählt und meiner Freude ausdruck verliehen, wie sehr ich mich über das kompakte Panorama-Set von Novoflex freue für meine Systemkameras.

Als langjähriger Nutzer des bisherigen VR System aus dem Hause Novoflex, bzw. Komponenten daraus war ich eigentlich für die bisher wenigen Panoramen die ich mache, sehr zufrieden, bis auf einen „klitzekleinen“ Haken. Das war das Packmaß und die „Verstaubarkeit“ des bisherigen VR-System. Das hat irgendwie nie richtig in eine Tasche gepasst, weder in die Fototasche, noch in die Stativtasche. Das Problem, bzw. der kleine Haken sollte sich mit dem zusammenlegbaren VR-System Pano-Slim erledigt haben.

Seit ein paar Tagen darf ich ein Set testen. Ich bin mit meinen Tests bei weitem noch nicht durch (sonst müsste ich bestimmt auch das Testgerät zurück geben 🙂 ), aber einen ersten Eindruck kann ich Euch ja schon mal vermitteln.

Das System ist sehr handlich und dennoch sehr stabil. Das System besteht aus folgenden Einzelteilen:

  • Panoramadrehplatte mit 4 integrierten Rastungen
    (16, 30, 36, 48 Grad)
  • unterer Quer-Steg
  • Steg nach oben mit Drehelement
    (Rasterung alle 10 Grad)
  • Auslegearm am Drehelement
  • um 90 Grad drehbare Q-Mount Wechselbasis am Auslegearm
    (dadurch ist es völlig egal in welcher Ausrichtung die Wechselplatte unter der Kamera montiert ist – feines Detail!)

Unter der Drehplatte ist ein Stativgewinde so das man die Drehplatte direkt auf seinen Stativkopf schrauben kann oder wie in meinem Falle mit einer Wechselplatte ausstatten kann um das System schnell montieren zu können.

Novoflex selbst schreibt auf seiner Homepage zu diesem System:

Dem Trend zu immer kleineren und hochwertigen Systemkameras wird NOVOFLEX mit dieser Neuentwicklung gerecht:

Ein kompaktes Panoramasystem für mehrzeilige Panoramaaufnahmen für die „Hosentasche˝.
Mit lediglich 750g Gesamtgewicht ist es ab sofort auf jeder Reise mit dabei.

Die untere Panoramadrehplatte mit 4 integrierten Rastungen (16, 30, 36, 48), welche die gängigsten Brennweiten spiegelloser Systemkameras abdeckt, macht das Aufnehmen professionell und sicher.

Mehrzeilige Panoramen werden zum Kinderspiel. Die obere Drehachse weist feststehende Rastungen alle 10° auf.

Mit zwei Handgriffen lässt sich das System platzsparend zusammenlegen und passt somit problemlos in beinah jede Fototasche.

Einsatz:

Das VR-System Slim ermöglicht das parallaxenfreie, horizontale und vertikale Schwenken um den Nodalpunkt des Objektives. Es ist somit prädestiniert für mehrzeilige Panoramen in der perspektivenkorrigierten Flächen- oder Kugelprojektion. Aber auch klassische, einzeilige Zylinderpanoramen lassen sich dank der in 4 Winkelschritten rastbaren unteren Panoramaplatte leicht verwirklichen. Komfort, Stabilität, Präzision bei gleichzeitg geringsten Abmessungen und Gewicht zeichnen diesen kompakten Panoramakopf aus.

Es stimmt, es bedarf wirklich nur zwei Handgriffen und das Teil ist wieder kompakt. Gedacht ist das Pano-Slim System glaube ich für Systemkameras. Ich habe aber auch mal unsere relativ schwere Nikon D700 mit dem Nikon 28-300VR (und das echt ein Brocken…) dran gehängt, geht auch wunderbar.

Kurzum: Das teil ist kompakt, leicht und stabil – und macht genau was es soll:

  • einen guten Job
  • Spaß
  • Die Panos funktionieren gut!

Für mich eine echte Form „Edelmetalls für Fotofuzzys“. 🙂

Bisher habe ich nur einreihige Panos mit der Sony A7R und dem 24-70 @ 24mm gemacht.

2014-10-Panorama7_3000 2014-10-Panorama1_3000 2014-10-Panorama2_3000 2014-10-Panorama3_3000 2014-10-Panorama5_3000 2014-10-Panorama6_3000(Klick aufs Pano macht „groß“… lange Kante 3.000 px )

Ich bin im November eine Woche lang unterwegs auf Fehmarn, in dieser Zeit will ich mich an mehr-reihigen Panoramen mit dem Pano-Slim System von Novoflex versuchen. Bis dahin sollte auch mein Sony Zeiss 16-35 geliefert worden sein, ansonsten muss das FishEye für Nikon an die Sony für die 360 Grad-Geschichten.

Das System ist auf jeden Fall auch dann in meiner Tasche und wird weiter getestet. Ich werde darüber berichten. Versprochen.

Wenn ich kritisch nach „Mängeln“ suchen müsste, dann würde mir nur eine fehlende Hülle auffallen. Ein kleines Neopren-Tütchen wäre schon schön. Ich habe das System jetzt in einer Socke in der Stativtasche. Ja liebe Novoflex-Leute – in einer Socke! Wollt Ihr das Testgerät wirklich wieder zurück haben?? 🙂

Schöne Grüße – Euer Stativfreak & Fotofuzzy – Jörg Langer

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