Das neue Joby GorillaPod 3K Pro RIG betrachtet und mit dem bewährten GorillaPod 3K verglichen

Vor einigen Wochen hatte ich bereits im Rahmen der Pressemitteilung zum neuen Joby GorillaPod 3K PRO berichtet und jetzt durfte ein GorillaPod 3K PRO RIG in den letzten drei Wochen in Dänemark einsetzen und ausführlich testen. Was ich davon halte und worin es sich zum bisherigen GorillaPod 3K unterscheidet, seht ihr im folgenden Video, das ich für Euch gedreht habe an der dänischen Südküste. Klickt Euch mal rein:

Ja, man kann wirklich sagen, „Der Feind des Guten ist das Bessere!“ und das trifft wirklich auf das neue GorillaPod 3K PRO zu. Die Unterschiede hatte ich ihm Video ja durchaus erklärt. Diese sind neben den anderen Materialien (Aluminium beim Pro und besserer Kopf beim Pro) eben auch das Format und die kleinere „smartere“ Bauform.

Die RIG Variante mit den beiden zusätzlichen „Flex-Armen“ und den beiden Blitz-Zubehör-Schuhen und der „Schulter“ machen das große Set wirklich zu einem AllRounder für Video, Natur und Action Fotografen und Filmer.

Was mir sehr gut gefällt?

  • Die Verarbeitung hat noch mal deutlich im Vergleich zum bisherigen 3K (das ohne PRO) zugelegt.
  • Das GorillaPod 3K Pro ist schmaler und etwas kürzer und passt damit in viele Fototaschen und Rucksäcke wesentlich besser hinein. Es sind keine riesen-Unterschiede aber in diesem Falle deutlich merkbar. Im Einsatz fehlt es dem aber hingegen an nichts. Das ist durch die dünnere – aber bessere Materialverwendung an den Beinen geschuldet.
  • Der Kugelkopf ist deutlich besser – da liegen wirklich Welten dazwischen. 
  • Das Wechselsystem des 3K Pro Kugelkopfes ist ARCA Kompatibel und damit wirklich extrem vielseitig einsetzbar. Das des bisherigen 3K (ohne PRO) Kopfes war etwas ganz eigenes und hat mir nicht gefallen.
  • Die Schulter muss nicht immer mitgeschleppt werden und erhöht das Bauformat des GorillaPod nicht wenn man es nicht wirklich braucht. Dadurch das die Schulter – zur Aufnahme der beiden Zubehör-Arme – schön flach designed wurde, kann man diese gut und einfach im Rucksack oder in der Tasche verstauen.
  • Die Beine lassen sich schwerer verbiegen als beim „ohne Pro“ 3K. Zu Beginn dachte ich, dass sei weil es einfach neu ist und noch nicht „tausende“ Einsätze hinter sich hat wie mein altes 3K (ohne PRO), aber das ist auch nach drei Wochen recht regelm. Nutzung so fest und stabil geblieben.
  • Die Schnellwechselplatte ist genial. Sehr stabil, durch die Gummierung liegt sie auch an glatten Kameraböden wir bspw. bei der Nikon Z-Serie, fest und stabil an und man kann das gute Arca-kompatible Stück sehr bequem werkzeugfrei montieren.

Was mir nicht so gut gefällt?

  • Die Schnellwechselbasis könnte eine Libelle vertragen.
  • Das Kunststoff-Innenleben in der Verpackung könnte man anders lösen und auch aus Karton gestalten. Das muss in der heutigen Zeit nicht mehr so gelöst werden denke ich.
  • Zwei ganz kleine Kugelköpfe zur Anbringung von einer kleiner Lampe oder Smartphone an den Zubehör-Armen wäre klasse. Diese 10 Euro könnte das Set dann auch noch teurer werden.

Fotos

Links

Transparenz

Ich habe das GorillaPod 3K PRO RIG von der Vitec Imaging Distribution zur Verfügung gestellt bekommen. Das ist sehr cool, da ich Euch diese Artikel dann hier entsprechend zeigen und vorstellen kann. Das ist keineswegs selbstverständlich für mich und ich bin dafür sehr dankbar. Dennoch ist meine obige Meinung und meine „Texte“ in den Videos frei und nicht vom Hersteller/Distributor beeinflusst.

Mein persönliches Fazit

Wie im Video gesagt, wäre mir das GorillaPod 3K PRO RIG auf der Stelle bis zu 200 Euro wert. Der UVP beträgt (Stand heute – Juli 2019) nur 189 Euro. Das ist es bei dieser hochwertigen Verarbeitung auch wert. Auf Bildern und in Videos kommt das nicht wirklich rüber, aber spätestens wenn man das neue PRO mit Metall anfasst wird einem schnell klar, das ist wirklich was neues. Ob es so geschickt war vom Produktmarketing den Namen 3K beizubehalten mag ich bezweifeln. Das Produkt ist eine drastische Weiterentwicklung eines ohnehin schon sehr guten Produktes. Ich werde es in Ehren halten – das ist sicher!

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer


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