Das Gitzo GT1545T aus Carbon muss in den Koffer

Vor ein paar Tagen bekam ich von Alex Diemert ein Mail mit drei Bildern und einem kurzen Text zum Gitzo GT1545T aus Carbon. Das möchte ich Euch hier gerne zeigen, denn die Anforderungen von Alex haben sicher viele Stativ-User. Alex schreibt:

Hallo,

bei der Suche nach einem guten Reisestativ war mir die Größe das Wichtigste. Meine Definition für die maximale Größe war mein Boardcase. D.h. es sollte im zusammengeschobenen Zustand max. 43cm lang sein.
Danach standen Gewicht und Stabilität.
Meine Wahl fiel auf das Gitzo GT1545T aus Carbon.
Es hat 4 Beinsegmente und ist ausgezogen 130cm hoch.
Die Mittelsäule benutze ich aus Stabilitätsgründen grundsätzlich nie und demontiere sie. Das spart auch Gewicht.
Das 1545 wiegt so nur 980g und bietet dabei eine enorme Stabilität. Es ist steifer und hat eine höhere Dämpfung als mein altes 2kg Alustativ.

Mit freundlichen Grüßen, Alex Diemert

Vielen Dank lieber Alex für Dein Mail und die Bilder!

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

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News von Manfrotto: Nitrotech N8 Fluid-Videokopf – Stativkopf mit Counterbalance-Technologie

MANFROTTO PRÄSENTIERT: NITROTECH FLUID-VIDEOKOPF
Hightech-Stativkopf mit stufenlosem Gewichtsausgleich
(Pressemeldung mit Veröffentlichungsembargo vor dem 19. April 2017)

  • Innovative Nitrogen-Technologie für präzise Counterbalance von 0 bis 8 kg
  • Variabel einstellbare Dämpfung auf zwei Achsen (Schwenken und Neigen)
  • Schnellwechseleinheit mit Gleitplatte und Zusatzsicherung
  • Easy-Link-Anschluss mit Anti-Rotation-Gewinde für externe Monitore oder weiteres Zubehör
  • Manfrotto Qualität – hochwertige Verarbeitung und revolutionäres Design

Köln, 4. April 2017 – Der italienische Premiumhersteller Manfrotto, führend in den Bereichen Zubehör für Foto und Video, kündigt die Markteinführung des Nitrotech N8 Fluid-Videokopfes an. Der revolutionäre Stativkopf für professionelle und ambitionierte Filmer bietet erstmals die Möglichkeit eines stufenlosen Gewichtsausgleichs (Counterbalance) von 0 bis 8 kg. Dies erlaubt präzise Einstellungen für eine große Bandbreite unterschiedlicher Kamerakonfigurationen und somit die exakte Kontrolle der Kamerabewegung. Der Nitrotech N8 Fluid-Videokopf wird auf der NAB Show in Las Vegas (22. bis 27. April) erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentiert und ist zeitgleich weltweit im Handel verfügbar.

Revolutionäres Counterbalance-System
Das Herzstück des neuen Fluid-Videokopfes ist der Nitrotech-Dämpfer, dessen einzigartige Geometrie erstmals in dieser Stativkopf-Klasse einen Gewichtsausgleich auf höchstem professionellen Niveau ermöglicht – und zwar sowohl für schwere Videokameras (bis 8 kg) als auch für leichte spiegellose Systemkameras (ca. 500 g). Durch die präzise einstellbare Counterbalance lässt sich die Kamera mit absoluter Genauigkeit neigen und bleibt exakt in der gewünschten Position. Dies war bislang nur mit wesentlich teureren High-End-Videoköpfen möglich.
Die Friktionsdämpfung lässt sich auf beiden Achsen (Schwenken und Neigen) getrennt einstellen, sodass sich auch anspruchsvolle Kamerabewegungen in der benötigten Geschwindigkeit realisieren lassen. In der Kombination mit der Nitrotech-Counterbalance eröffnet sich dem Filmer eine unbegrenzte Vielzahl kreativer Aufnahmemöglichkeiten.

Komfortable Ausstattung
Der Nitrotech Fluid-Videokopf verfügt über eine Schnellwechseleinheit mit zweifacher Sicherung, die das bequeme Abnehmen der Kamera nach oben erlaubt (Top-Release). Die lange Gleitplatte ermöglicht zudem ein schnelles Austarieren des Equipments.
Über einen Easy-Link-Anschluss mit Anti-Rotation-Gewinde kann über Manfrotto Friktionsarme weiteres Zubehör, wie zum Beispiel externe Monitore oder LED-Leuchten befestigt werden. Die flache Basis verfügt über ein 3/8-Zoll-Gewinde, über das sich der Kopf auf den unterschiedlichsten Stativ- und Haltesystemen (z. B. Slider, Kran) einsetzen lässt.

Qualitätsmerkmal „Made in Italy“
Wie alle Manfrotto Premiumprodukte zeichnet sich der Nitrotech Fluid-Videokopf neben seiner innovativen Funktionalität auch durch sein richtungsweisendes, robustes Design aus. Die Konstruktion wurde bewusst offen gestaltet und ist trotz des speziellen Dämpfungssystems und der hohen Traglast von 8 kg erstaunlich leicht (2,2 kg). Gefertigt wird der Kopf im Manfrotto-Werk im norditalienischen Feltre.

Verfügbarkeit
Der Manfrotto Nitrotech N8 Fluid-Videokopf ist einzeln zum Preis von 499 Euro (UVP) ab sofort sowie in vier Stativ-Sets ab Mitte April bzw. Ende Mai im Handel sowie unter www.manfrotto.de erhältlich.

Macht einen schicken Eindruck? Oder was sagt Ihr? Bin gespannt ob ich einen zum testen bekomme…

Ich bin kein Fan von einfachen „Copy and Paste“ von Pressemitteilungen, aber diesen Kopf und diese News wollte ich Euch nicht vorenthalten.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

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Der passende Kugelkopf zum genialen Rollei Carbon Gamma – Stativ – der Rollei T7S Kugelkopf

Video-Direktlink für diejenigen die das eingebettete Video nicht sehen

Nachdem ich wirklich in den letzten Monaten zu einem großen Fan des Rollei Rock Solid Carbon Gamma Statives geworden bin habe ich nun auch einen Kugelkopf auf diesem Stativ – ebenso aus dem Hause Rollei. Den Rollei T7S Kugelkopf. Ich sage herzlich Danke an Rollei für die Möglichkeit diesen zu testen. Der 3-Wege-Neiger war zwar sehr gut und extrem stabil aber ich bin doch eher der Bauch Kugel-(kopf)-Typ. Smile.

Schaut Euch das obige Video mal an und macht Euch selbst ein Bild davon. Ich bin schwer begeistert, wenn man bedenkt das dieser sehr solide und sehr fein verarbeitete Kopf mit Arca kompatiblem Wechselsystem inkl. Wechselplatte nur etwas über 100 Euro kostet.

Links:

Technische Daten des Rollei T7S (alles selbst gemessen für Euch):

  • Durchmesser Gesamt: ca. 93 mm
  • Aufbauhöhe inkl. Wechselplatte: 107 mm
  • Durchmesser – Drehplatte unten: 60 mm
  • Länge Wechselbasis: 60 mm
  • Länge Wechselplatte: 70 mm
  • Gewicht Kugelkopf ohne Wechselplatte: 492 Gramm
  • Gewicht Kugelkopf mit Wechselplatte: 536 Gramm
  • Gewicht Wechselplatte: 44 Gramm

Das Rollei Rock Solid Carbon Gamma 3-Bein-Stativ und der passende Rollei T7S-Kugelkopf zusammen machen ein geniales und sehr flexibles und zudem sehr stabiles Stativset für etwa 350 Euro. Da muss man schon lange auf dem Stativmarkt suchen um ein solch stabiles Set für deutlich unter 2 Kilogramm zu diesem Preis zu finden.

Alternativen gibt es aber ja glücklicherweise für uns als User. Ich bin mit dem Rollei-Set sehr zufrieden und nutze es persönlich sehr gerne – halte aber natürlich weiter für Euch die Augen auf den Stativmarkt offen. Neue Tests und Berichte folgen – ganz sicher! Da ist schon einiges am Horizont sichtbar…

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy & Stativfreak – Jörg Langer

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Wer hoch hinaus will sollte sich das DÖRR PROFI PSM 250 mal ansehen – oder hier rein klicken!

Vor ein paar Tagen hatte ich mal wieder sehr netten Kontakt zu Dörr und dabei konnte ich mir ein Stativ „bestellen“ um es Euch vorzustellen. Da ich kein Stativ selbst habe das sehr hoch geht, wollte ich unbedingt mal das „Monster“ von Dörr testen. Im obigen Video seht Ihr schon viele Details den DÖRR PROFI PSM 250.

Der Hersteller sagt selbst über dieses Stativ:

Nur mit einem stabilen Stativ erhalten Sie Aufnahmen mit perfekter Schärfe. Idealerweise sollte ein Stativ leicht, stabil und langlebig sein. Der Auf- und Abbau muss schnell und einfach möglich sein. All diese Eigenschaften vereinigt das Stativ ‚PROFI‘ PSM 250 Magnesium. Es ist für Fotos aus spezieller Perspektive besonders hoch ausziehbar und hat folgende technische Daten:

  • Rohrdurchmesser: 32 mm
  • Beinmaterial: Magnesium
  • Gewinde 3/8″
  • spreizbare Stativbeine – ideal z.B. für Macrofotos in Bodennähe
  • Moosgummierte Griffmanschetten an 2 Stativbeinen zum angenehmen Arbeiten – auch bei Kälte ohne Handschuhe
  • max. Auszug: 250 cm
  • min. Höhe: 70 cm
  • max. Standbreite: 167 cm
  • min. Standbreite: 51 cm
  • Gewicht: 2,8 kg
  • min. Bodennähe: 31 cm bei umgedrehter Mittelsäule
    inklusive gepolsterter Tasche mit Umhängegurt

Quelle: LINK

Anwendungsfälle – die ich mir denken könnte:

  • Architektur – große Räume von innen Verzeichnungsfrei aufnehmen
  • Gruppenbilder
  • Die Nachbarin hinterm Zaun… 🙂

Was mir am DÖRR PROFI PSM 250 sehr gut gefällt:

  • Was eine Höhe!
  • Ich kann unterm Stativ durchlaufen ohne mich zu bücken! 
  • Gute Verschlussmuffen mit wenig „Drehweg“ zum Öffnen und Schließen
  • Leichtlaufende Beine
  • Fasst sich hochwertig an
  • Preis-/Leistung ist sehr angemessen
  • Taschenhaken
  • umdrehbare Mittelsäule
  • Wasserwaage an der Schulter zum Ausrichten
  • Spikes und Gummifüße – durch raus/reindrehen der Gummifüße
  • Tasche im Lieferumfang

Was mir amDÖRR PROFI PSM 250 nicht ganz so gut gefällt:

  • Die Stabilität ist in voll ausgefahrenem Zustand nicht mehr für lange Brennweiten geeignet wenn man längere Verschlusszeiten benötigt. Bei Maximal 180 cm Aufbauhöhe ist das deutlich stabiler. Wenn man die Tasche oder den Kamerarucksack darunter hängt an den Taschenhaken, wird das ganze Stativ stabiler und ruhiger.
  • Die Tasche wird mit Kopf schon arg eng. Der Tasche hätten ein paar Zentimeter mehr Luft gut getan.

Und hier noch ein paar Daten – alle selbst gemessen und gewogen:

  • Gewicht (ohne Tasche): 2.290 Gramm
  • Beindurchmesser von unten nach oben: 19 / 22 / 25 / 28 / 31 mm
  • Durchmesser Mittelsäule: 28 mm
  • Packmaß (ohne Kopf): 65 cm
  • Höhe mit recht weit gespreizten Beinen ohne Mittelsäule (ohne Kopf): 217 cm
  • Höhe mit recht weit gespreizten Beinen ohne Mittelsäule (ohne Kopf): 242 cm
  • UVP: 299,– Euro
  • Straßenpreis (Amazon) Stand 13.04.2017: 232,– Euro

Für diesen Preis und diese Höhe ist das „Monster“ PROFI PSM 250 aus dem Hause Dörr ein echter Schnapper.

Und was meint Ihr? Bin auf Eure Fragen, Anregungen und Kritik immer sehr gespannt.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

Links:

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Die TOP 3 aus 2016 – Stativfreak-Produkte des Jahres

2016 war ein geniales Jahr. Ich durfte viel sehen, testen und sehr nette Gespräche führen. Ich durfte hinter einige Kulissen schauen und nette Sachen für Euch verlosen. Ein geiles Jahr! Anders kann man es kaum ausdrücken.

Die „Besten des Jahres“ aus meiner persönlichen Sicht seht Ihr in meinem obigen Video.

Es gab sehr viel zu testen und sehr viel gutes war dabei was sicher den „Titel“ „Best of Stativfreak 2016“ verdient hätte, aber ich wollte mich ganz bewusst (wie bei den Taschen und Gurten) auf nur drei „Platzierungen“ beschränken. Viele Tage habe ich mir dazu Gedanken gemacht und abgewogen und in mein Notizbuch gekritzelt und wieder gestrichen, bis es nun zu den drei genannten „Besten“ kam, die Ihr im Video oben sehen könnt.

Die Stativfreak – TOP 3 aus 2016 sind:

  1. NOVOFLEX Magic Ball FREE mit TRIOPOD und den kurzen Carbon-Beinen
  2. Manfrotto PIXI mit TWIST GRIP
  3. BENRO Mach 3 Series – TMA48CXL und V3E

Was sind Eure Produkte des Jahres?

Freue mich auf Eure Kommentare was Eure „Besten“ Stative und Stativteile und Stativsysteme sind. Lasst es mich wissen! Bitte.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

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WOW – das Ding ist solide! Benro Mach 3 TMA48CXL Dreibein mit Kugelkopf V3E

Ich bin ja in Sachen „Made in China“ gerne mal skeptisch. Seit ein paar Tagen liegt bei mir das Set aus der Benro Mach 3 Serie und wie Ihr im obigen Video sehen könnt, muss ich meine „Made in China“ Abneigung scheinbar langsam korrigieren, denn dieses Set beeindruckt mich mächtig!

Das obige Set besteht aus:

  • Benro Mach 3 Series – TMA48CXL – Dreibein aus Carbon
  • Benro Mach 3 Series – V3E – Kugelkopf mit Arca kompatiblem Wechselsystem

Wie im Video versprochen noch die ganzen Daten (neudeutsch Specs):

  • Kopf:
    • Durchemsser Kugel: 44 mm
    • Bauhöhe: 106 mm
    • Eigengewicht: 0,55 Kg
    • Tragkraft: 14 Kg
  • Stativ:
    • Beindurchmesser: 36 mm / 32 mm / 28,5 mm / 25 mm
    • Aufbauhöhe ohne Mittelsäule mit Kopf: 190 cm
    • Maximale Tragkraft: 20 Kg
    • Gewicht Stativ ohne Mittelsäule ohne Kopf: 2.390 Gramm
    • Gewicht Stativ ohne Mittelsäule mit Kopf: 2.940 Gramm
    • Gewicht Stativ mit Mittelsäule ohne Kopf: 2.730 Gramm
    • Gewicht Stativ mit Mittelsäule mit Kopf: 3.260 Gramm
    • Gewicht Kopf: 538 Gramm
    • Packmaß ohne Kopf: 68 cm
    • Packmaß mit Kopf: 77 cm

Mein persönliches Fazit:

Wer ein Stativ mit wirklicher „Standfestigkeit“ und sehr hoher Qualität sucht, macht hiermit keinen Fehler. Besser geht immer, dann aber auch deutlich und wesentlich teurer.

Habt Ihr Fragen zu diesem Stativ? Kann ich Euch hierzu noch etwas helfen? Soll ich an diesen Beiden Teilen noch etwas testen? Dann sagt es mir in den Kommentaren am Ende des Videos oder noch besser hier im Blog in der Kommentarfunktion unter diesem Beitrag.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

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Das Rollei C6i von Dany und Ihre Eindrücke

Ich hatte einen langen und sehr netten Chat in den letzten Tagen mit Daniela, die auch schon sehr nette Berichte zu Ihren Taschen für Taschenfreak.de geliefert hatte und sie war in großer Vorfreude zu Ihrem Rollei C6i zu dessen Kauf ich sie auch bestätigte. Ihre Eindrücke waren aber, na lest am besten selbst:

Hallo Jörg!

Heute mal ein Stativ für dich…. 😉

Ich gebe zu, ich bin nach über 10 Jahren, die ich ein Manfrotto 055proB mit einem 141RC besessen habe, etwas vorbelastet und einseitig verwöhnt.

Da mir das aber für den vorwiegenden Einsatz auf Reisen und fußigen Fototouren einfach zu klobig und schwer war, habe ich mich nun endlich auf die Suche nach einem Ersatz gemacht, nachdem ich fast 2 Jahre ohne Stativ existiert habe. (Ja, das geht tatsächlich.)

Nachdem die Specs des Rollei C6i Carbon genau das Mittelmaß ergaben, was ich für super befand, habe ich es bestellt und natürlich auch sofort ausgepackt und begrabscht.

Gewicht war schon mal wirklich grandios, das Packmaß mit 47,5cm auch wundervoll und Tasche und ein Gurt für die Kamera waren auch gleich mitgeliefert.

Die erste Ernüchterung folgte aber umgehend.

Die Drehverschlüsse wirken nicht so extrem vertrauenerweckend auf mich. Das eine Bein, was als Einbein umgebaut werden kann, dreht sich leider immer gleich auf, wenn man nicht aufpasst und zwei Hände nimmt. Auch muss man sie wirklich SEHR FEST drehen, damit sie nicht wieder von allein verrutschen.

Auch die Schultergelenke – die Beine müssen 180 Grad umgeklappt werden, um das kurze Packmaß zu erreichen – wirken, sagen wir mal, preiswert produziert.

Die Schnellwechselplatte des Kugelkopfes fühlt sich an wie „dicke Plastik“ und das ist es vermutlich auch. Da folgte die nächste Ernüchterung. Ja, mit Manfrottos Klicksystem bei der Wechselplatte ist man wirklich verwöhnt. Hier muss ich die Kamera noch festhalten und dann die Schraube anziehen, damit sich der Schlitten um die Platte schliesst.

Ich habe dann alle Beine aufs Maximum ausgefahren, ohne Mittelsäule herauszuziehen. Sehr angenehme Höhe für komplett aufrechtes Arbeiten, der Kopf befindet sich auf gut 150cm dann.

Leichter Druck gegen eins der Beine läßt sofort alle drei Beine nachgeben und verzieht das gesamte Stativ in sich. Ich habe dann meine Kombi von knapp 2,1kg draufgeschnallt und gegen die Beine geschnipst – das Zittern der Spiegelung im Display ließ mich beinah die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Und meine schwerste Kombi wären nochmal gut 600g mehr.

Der Kopf war dann das engültige Aus. Ein derartiges Geschoss wie eine 1DX mit einem entsprechend schweren Profi-Objektiv läßt sich damit nur sehr beschwerlich zufriedenstellend arretieren. Die Bedienknöpfe sind tw. sehr klein und man kann kaum die Kraft im Finger aufwenden, um es richtig festzuziehen. Was soll das mit kalten oder behandschuhten Fingern nur werden?

Und wenn man es etwas lose dreht, läuft die Kamera Gefahr mit einem Schlag umzukippen – und womöglich das ganze Stativ mitzureissen, das ja selbst nur drollige 1,6kg wiegt. Ich konnte es grad noch festhalten, sonst hätte ich wohl einen mächtigen Schlag im Laminat gehabt.

Ja, vermutlich kann man mit dem Rucksack unten eingehangen noch eine gewisse Standfestigkeit erreichen. Aber erstens hat man den auch nicht immer dabei und zweitens erwarte ich eigentlich von einem Stativ, das mit 12kg Tragkraft um sich wirft, dass es per se auch so erstmal vernünftig in sich stabil ist. Das ist es aber nicht.

Da vom kleineren C5i solche Einschätzungen nicht auftauchen, kann ich mir das enorme Zittern beim Anklopfen der Beine nur damit erklären, dass die recht dünnen Beinchen einfach zu lang sind und daher nicht genug Festigkeit aufweisen. Vielleicht hätten es hier ein paar mehr Lagen Carbonfaser getan, um die Stabilität zu erhöhen, das weiss ich nicht.

Wenn ich das unterste Segment wieder einfahre, ist es bestimmt deutlich stabiler  – aber dafür kauf ich mir ja kein Stativ mit 150cm Höhe, wenn ich dann nur 130cm benutzen kann.

Ich war jedenfalls so enttäuscht, dass ich das Ding wirklich nach zwei Stunden Probieren wieder eingepackt habe und es bereits zurückgeschickt habe. Daher habe ich auch nur ein paar Bilder von der Packung.

Positiv: leicht, tolle Arbeitshöhe, tolles Packmaß, Tasche und Gurt dabei

Negativ: ich vermute durch die Beinlänge in sich nicht ausreichend stabil, so dass ich dort keinesfalls meine 5000€ Wertanlage mit über 2kg draufschnallen möchte. Die Verschlüsse, Drehknöpfe und auch die Anstellwinkelklemmen wirken nicht sehr hochwertig und beim Einsatz draussen in der Kälte wird die Bedienung kompliziert

Hoffe gehilft zu haben 🙂

Dany

Vielen Dank liebe Dany für deine ehrlichen Eindrücke, die wir natürlich hier genau so gerne zeigen wie Lobeshymnen zu Produkten. 

Ich hatte ja meine Eindrücke im Bericht und Video zum Rollei C5i HIER geschildert und habe nach Deinem Mail mit dem obigen Feedback mein Rollei C5i noch mal mit 2.8 Kilo beladen.

Mein Eindruck: Es geht stabiler! Aber, wenn ich eine etwa 4 Kilo Tasche unter den Haken an der Mittelsäule schraube gewinnt die Stabilität des Statives ungemein. Besser ist das Rock Solid Gamma, das wir HIER beschrieben, aber ich würde meine schweren Sachen auf jedem  Fall auch dem C5i anvertrauen. So unterschiedlich können Eindrücke sein.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

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Das Rollei Stativ C5i Carbon mal näher betrachtet – und für gut befunden!

„Schon wieder ein Rollei Stativ beim Stativfreak im Test, der hat doch erst das Rollei Rock Solid Gamma getestet?“

Smile, das stimmt. Rollei hat mir nach dem Test des Rock Solid noch das C5i aus Carbon zum testen geschickt und genau das findet Ihr im obigen Video. 

Rollei Stativ C5i Carbon:

Das Rollei C5i Carbon hat folgende Features:

  • 8 Carbonlagen
  • 3D-Kugelkopf für professionelle Anwendungen
  • Stativkopf mit Wasserwaagen zur vertikalen und horizontalen Ausrichtung
  • Einfache Handhabung dank Schnellwechselplatte
  • Umbau zu Einbeinstativ möglich
  • Drehbare Mittelsäule für Makrofotografie (Retrostellung)
  • Säulenbremse zur Arretierung der Mittelsäule
  • Handliche Drehverschlüsse zum Fixieren der Beinlänge (mit einer Hand alle zu öffnen)
  • Rutschfester Schaumstoffgriff an den Stativbeinen gegen Kälte und für sicheren Griff
  • Integrierte Spikes (die sehr fest sitzen wie im Video zu sehen…)

Meine Meinung zu diesem recht handlichen Stativ

  • Das Stativ ist sehr robust auf mich wirkend und kann sich auch mit größeren „Kollegen“ messen und muss sich keineswegs verstecken.
  • Man bekommt für nur 249 Euro ein sehr solides Stativ, einen brauchbaren Kugelkopf und viel „Lieferumfang“ wie die Gürtelhalterung, das Werkzeug, Ersatzgummifüße, Spikes (auch wenn diese echt schwer geschützt sind durch die sehr fest sitzenden Gummifüße), eine schicke und brauchbare Tasche und einen sehr stabilen Haken für die Tasche.
  • Die Mittelsäule ist grandios durch die beiden Gewinde oben und unten.
  • Der Handgriff an der Tasche ist sehr gut und sinnvoll
    (Ja ja, der Taschenfreak in mir…).
  • Die Gürteltragehalterung ist sehr vielseitig.
  • Die Verarbeitung ist erstklassig und muss sich hinter Gitzo, Benro und Co nicht verstecken.
  • Mit nur 1,3 Kilo leicht und wirklich „tragbar“.
  • Mit nur 43 cm gut für die Reise und dennoch noch „Groß“ genug und kein „Spielzeug“.
  • Die Schnellwechselplatte und der Kopf ist/sind ARCA kompatibel.
  • Die Schnellwechselplatte kann ohne Werkzeug an der Kamera montiert und demontiert werden.

Fazit

Wer ein relativ kleines und dennoch stabiles Stativ zu einem guten Preis sucht- KAUFEN!

Danke an Rollei für die Möglichkeit dieses Rollei Stativ C5i Carbon zu testen und es meinen Lesern vorzustellen.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

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Die Verlosung 2016: Das DÖRR HQ-1635 – mitmachen lohnt sich!

Es ist ja schon fast zur Tradition geworden das es zum Jahresende etwas beim Stativfreak zu gewinnen gibt. Dieses Jahr konnte ich die Firma Dörr als Sponsor dafür gewinnen, die mir für die diesjährige Jahresend-Verlosung ein sehr schickes Dreibein-Stativ zur Verfügung gestellt haben. Und genau dieses DÖRR HQ-1635 könnt Ihr gewinnen!

Schauen wir uns aber doch erst mal das Stativ an. Im obigen Video könnt Ihr Euch, so denke ich, einen recht guten Überblick verschaffen über das Dörr HQ-1635.

DÖRR HQ-1635 3-Beinstativ aus Aluminium mit Kugelkopf

  • Daten:
    • Tragkraft: bis zu 15 kg
    • Max. Höhe 3-Bein: 161 cm
    • Max. Höhe 1-Bein: 133,5 cm
    • Packmaß: 46,5 cm
    • Gewicht: 1.513 gr (inkl. Kugelkopf), 1.200 gr (ohne Kugelkopf)
    • Überschlagbare Beine – insbesondere für den Transport
    • Umkehrbare Mittelsäule mit Taschenhaken
    • Einbein-Funktion durch abnehmen eines Beines (wie im Video gezeigt)
    • Stabile Gummifüße (nicht abnehmbar)
    • Ein gummierter Griff (schützt gegen Kälte im Winter)
  • Lieferumfang:
    • 3-Bein-Stativ DÖRR HQ-1635
    • Kugelkopf inkl. Schnellwechselplatte
    • 2 Inbus-Schlüssel
    • Tasche gepolstert mit längenverstellbaren Schultergurt

Meine Meinung zum DÖRR HQ-1635

Man bekommt für 175 Euro ein grundsolides Dreibeinstativ aus Aluminium mit einem sehr hohen Funktionsumfang. Man bekommt ein recht kompaktes Dreibein-Stativ, ein schickes kleines Einbein-Stativ und einen schicken handlichen Kugelkopf mit Wechselsystem gut verpackt in einer schicken handlichen gepolsterten Tasche. Das Set gefällt mir sehr gut und macht einen richtig schicken Eindruck! 

Das Dörr HQ-1635 hat einen Wert von etwa 175 Euro. 


Lieben Dank an die Firma DÖRR für dieses Set und Euch viel Glück bei der Verlosung.

Was müsst Ihr tun um dieses Stativ zu gewinnen?

Es nimmt jeder an der Verlosung teil der folgendes tut:

  1. Diesen Beitrag in den Social Medias (Facebook, Twitter, Google Plus, LinkedIN, XING, etc.) teilen.
  2. Mir in einem Kommentar hier unten im Kommentarfeld auf Stativfreak.de mitteilen wo Ihr diesen Beitrag geteilt habt.

Mehr müsst Ihr nicht tun und schon seid Ihr im Lostopf.

Ich werde diese Auslosung am Sonntag 18.12.2016 20:00 starten und den Gewinner per Mail informieren, so das dieser mir seine Anschrift mailen kann und das DÖRR HQ-1635  noch vor dem 24.12. bei ihm ist. Der Versand ist nur in Deutschland möglich.

Ich wünsche Euch viel Erfolg und viel Glück und viel Freude beim Teilen dieses Artikels in Euren Netzwerken.

Ich bin schon sehr gespannt auf Eure Kommentare und Euer Feedback.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

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Das Rollei Rock Solid Carbon Stativ und der Rollei Rock Solid 3-Wege-Neiger L in der näheren Betrachtung (Video)

Rollei – ein sehr bekannter Name in der deutschen Fotogeschichte. Rollei – ein Stativhersteller? Das wollte ich genauer wissen und habe Kontakt zu Rollei aufgenommen und ein Stativset zum testen bekommen. Das mir zur Verfügung gestellte Set besteht aus den beiden folgenden Artikeln:

Die Möglichkeit diese beiden Artikel testen zu können habe ich zum Anlass genommen und das obige Video dazu erstellt. Schaut es Euch an. Ich bin auf Eure Kommentare dazu gespannt.


Daten – Rollei Rock Solid Carbon Stativ Gamma

  • Dreibein
    • Gewicht (ohne Stativkopf): 1.35 kg
    • Minimale Höhe: 7 cm – bein Einratung in erster Rasterung 12,5 cm
      (siehe Video oben)
    • Maximale Höhe: 151 cm
    • Traglast: 16 kg
    • Beinsegmente: 4
    • Stativbeindurchmesser: 28 / 24,5 / 21 / 17,5 mm
    • Material: 8 Carbonlagen in Kreuzstruktur
    • Packmaß: 47,5 cm
    • Montageplatte mit 3/8 Zoll und 1/4 Zoll Anschluss
    • Beinanstellwinkel mit drei Rastpositionen
    • Sand und Salzwasserbeständig (lt. Hersteller) (ich werde beides testen!)
    • Mittelsäule umgedreht nutzbar um ganz auf den Boden zu kommen.
    • Mittelsäule entfernbar
    • Taschenhaken am unteren Ende der Mittelsäule
  • Monopod
    • Gewicht (ohne Stativkopf): 0.43 kg
    • Maximale Höhe: 162.5 cm
    • Minimale Höhe: 78 cm
    • Traglast: 16 kg
  • Lieferumfang
    • Rock Solid Carbon Stativ Gamma
    • Stativtasche
    • Spikes
    • Inbusschlüssel
    • kurze Mittelsäule (die im Video genannte „Metallhülse“)

Meine Meinung zum Rollei Rock Solid Carbon Stativ Gamma

Das Rock Solid Gamma macht seinem Namen – nach meinem ersten Eindruck – alle Ehre. Die Verarbeitung ist grandios und das achtlagige kreuzgelegte Carbon ist extrem stabil. Auch bei 600mm Brennweite konnte ich keine Erschütterungen feststellen. Es steht wie ein solider Fels in der Brandung (was eigentlich eine sehr abgedroschene Begrifflichkeit ist…). Die Verarbeitung mit allen drei isolierten Beinen gefällt mir extrem gut. Die beiden mit Moosgummi geschützten Beine sind sehr griffig und auch das mit Kunstleder/Leder (ich weiß es nicht was es wirklich ist…) geschützte Bein fasst sich extrem stabil und wertig und angenehm an. Die Möglichleit ein Bein als Einbein zu nutzen (lustige Formulierung)  ist zwar nicht neu aber in diesem sehr stabilen Maße eher selten am Markt zu finden. Auch hier ist der Name „Rock Solid“ Programm.


Daten – Rollei Rock Solid 3-Wege-Neiger L

  • 3-Wege-Neiger L
    • Steuerung: Schwenken, Neigen, Feststellen
    • Höhe: 13 cm
    • Basisbreite: 6 cm
    • Gewicht: 0.79 kg
    • Traglast: 6 kg
    • Wechselplatte: ArcaSwiss kompatible Schnellwechselplatte
    • Material: Aluminium
  • Lieferumfang
    • Rollei Rock Solid Dreiwegeneiger L
    • ArcaSwiss kompatible Schnellwechselplatte
    • Bedienungsanleitung

Meine Meinung zum Rollei Rock Solid 3-Wege-Neiger L

Kurz: Solide und Funktional! 

Der aus Aluminum gefertigte 3-Wege-Neiger macht genau was er soll  er hält stabil und verzugsfrei die darauf geschraubte Kamera. Durch die getrennte Einstellung der drei Ebenen hat man genug Einfühlungsvermögen um exakt ausgerichtete Aufnahmen zu erstellen. Die Griffe sind recht lang, was beim Packmaß nur bedingt praktisch ist, aber bei der sensiblen Einstellung der Ebenen auch seinen Vorteil hat. Das Rollei auf ARCA kompatible Wechselplatten setzt begrüße ich sehr. Das Rollei die Montage der Wechselplatte auch ohne Werkzeig ermöglicht finde ich zudem sehr sehr positiv.


Im obigen Video habe ich Euch die Gesamtgewichte des gezeigten Sets aus Rock Solid Gamma und Rock Solid 3-Wege-Neiger L schon eingeblendet, möchte die aber auch hier in der Textform noch ergänzen.

  • Gewicht Stativ und Kopf: 2.100 Gramm
  • Gewicht Stativ mit Mittelsäule und Kopf: 2.230 Gramm

Kleiner Nachtrag Dezember 2016:

Ich habe folgenden wertvollen und stimmenden Tipp bekommen: Ich hatte in meinem Video zum Rock Solid Carbon Gamma erwähnt, dass der Dreiwegeneiger mit dem Stativ nicht in die Stativtasche passt.

Rollei hat mich gerade darauf aufmerksam gemacht, dass es dafür wohl einen kleinen Trick gibt:

Dazu müssen wir nur die beiden Handgriffe vom Dreiwegeneiger abschrauben, die lange Mittelsäule nutzen und komplett ausfahren und die Beine hoch und nicht nach unten klappen. Der Dreiwegeneiger sollte so in die Stativtasche passen und die Griffe können Sie in die Außentasche packen.

Und siehe da – das passt! Es ist zwar schon „eng“ aber durchaus so nutzbar. Danke für den lieben Hinweis an Rollei.


Fazit

Für knappe 400 Euro bekommt man ein Dreibein-Stativ in sehr solider Ausführung, hoher Tragkraft bei recht geringem Packmaß. Ob man auf einen 3-Wege-Neiger setzt oder doch eher auf einen Kugelkopf setzen mag, muss jeder für sich selbst entscheiden. Da ich selbst eher der „Kugelkopf-Typ“ bin, hat mir der Test des 3-Wege-Neigers viel Spaß gemacht. Kaufen würde ich mir aber eher den zum Stativ passenden Kugelkopf Rollei T-7S Profi Panorama-Kugelkopf auch aus dem Hause Rollei.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Rollei und werde Euch nach dem Test im Sand und Salzwasser in wenigen Wochen auf der Insel Fehmarn erneut berichten – hier auf Stativfreak.de.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

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