Das große Leofoto LN-404C und den großen Leofoto LH-55 näher betrachtet

„Ja, was ein Monster ist das denn???“

… war mein erster Gedanke als ich den Karton vom Brenner Fotoversand öffnete mit dem Leofoto LN-404C und dem LH-55 zusammen.

„Das muss ja ein gigantisches Stativ sein….“

war der zweite Gedanke, der auch immer noch, auch nach dem Videodreh für Euch in meinem Kopf besteht.

Schaut Euch mein Video dazu nachfolgend an. Es müsste die meisten meiner Gedanken und Eindrücke zu diesen fasziniernden Stativ rüberbringen. Im Nachfolgenden Beitrag findet Ihr dann noch jede Menge Infos, Facts und dergleichen.

Hier noch mal die Daten für Euch zusammengefasst

Leofoto LN-404C Carbon Dreibein-Stativ:

  • Höhe, min.: 115 mm
  • Höhe, max.:1.92 m
  • Gewicht: 3.530 gr ohne Kopf ohne Tasche
  • Traglast lt. Hersteller: 50 kg
  • Packmaß: 70 cm
  • Beinsegmente: 4
  • Bein-Durchmesser: 40/36/32/28 mm
  • Montageplatte-Durchmesser: 100 mm

Leofoto LH-55 Kugelkopf:

  • Kugeldurchmesser: 55 mm
  • Höhe inkl. Wechselbasis: 95 mm
  • Basis-Durchmesser: 68 mm
  • Gewicht: 900 gr
  • Traglast lt. Hersteller: 25 kg
  • Stativgewinde unten 3/8 Zoll

Lieferumfang

Leofoto LN-404C Carbon Dreibein-Stativ:

  • Stativtasche
  • Drei-Bein
  • Ein Bein mit Gummierung
  • Leofoto Multi-Tool
  • Inbus-Schlüssel
  • 3 Spikes
  • 3 Gummifüße
  • 75mm Videohalbschale
  • 100mm Basis zur Kopf-Aufnahme mit 3/8″ Schraube und Taschenhaken

Leofoto LH-55 Kugelkopf:

  • Schutzbeutel
  • Kugelkopf mit Wechselbasis
  • Wechselplatte im ARCA Style

Was mir sehr gut gefällt

  • Die Verarbeitung ist erstklassig und defintiv auf Gitzo Serie 5Level.
  • Die Bauhöhe ist gigangtisch – aber auch nicht zu riesig.
  • Die Belastbarkeit. Ihr habt im Video gesehen wie ich dran gezogen habe/dran gehangen habe?
  • Die Vibrationsarmut des geamten Konstruktes.
  • Die geniale Friktion des Kugelkopfes.
  • Die schnelle Austauschbarkeit der Basis gegen eine Videokalotte. 
  • Die geniale und sehr hochwertige Tagetasche, die auch groß genug für einen großen Stativkopf ist.
  • Der Lieferumfang, den es an nichts mangelt – inkl. dem kleinen genialen Multitool.
  • Die Wechselplatte sitzt auch ohne Werkzeug sehr stabil am Kamerabody – und das eben ohne Werkzeugeinsatz.
  • Der Schutzbeutel für den Kugelkopf. Wer schon mal Sand im Kopf hatte (im Stativkopf!!!) weiß wie wertvoll ein Schutz sein kann, den man drüber stülpen kann. 
  • Der Taschenhaken an der wechselbaren Kugelkopf-Basis des Statives.

Was mir nocht so gefällt

  • Die Griffe an den Bein-Verschraubungen könnten tewas griffiger sein. Der Gummi ist leicht rutschig.
  • Wenn ein Bein als Mega-Einbein fungieren könnte – das wäre Top! 

Links

Und, habt Ihr das Video angeschaut? Was sagt Ihr zu diesem Stativ? Wie ist Eure Meinung? Sagt es mir in den Kommentaren!

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

 

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Das Leofoto LN-254CT und der Kugelkopf Leofoto NB-34 in der Betrachtung beim Stativfreak

Dank big-photo.de durfte ich das Stativ von Leofoto testen. Es geht in diesem Beitrag um das Carbon-Dreibein-Stativ Leofoto LN-254CT mit dem Kugelkopf Leofoto NB-34. Doch schaut Euch bitte das Video dazu an:

DIREKTLINK ZUM EINGEBETTETEN VIDEO

Vorwort

Ich kannte Leofoto wirklich gar nicht. Der Name war mir kein Begriff bis ich von big-photo.de das Angebot zum testen bekam. Ich war skeptisch und nur minder motiviert zu diesem Test. Wie sich später – und das könnt ihr im Video gut sehen – herausstellte, war diese Skepsis völligunbegründet und ich bin absolut begeistert von diesem Stativset von Leofoto.

Lieferumfang

Das Stativset besteht aus den folgenden Komponenten:

  • Dreibein-Stativ aus Carbon
  • Kugelkopf
  • Schnellwechselbasis mit Panorama-Drehung oben auf dem Kopf
  • Schnellwechselplatte im Arca kompatiblen Stil
  • geniale Stativtasche
  • Schultergurt für die Stativtasche
  • Werkzeugset
  • Spikes für alle drei Beine
  • Originalverpackung
  • Unterlagen

Mir fällt wirklich nichts ein was da fehlen sollte. Euch?

Fotos vom Leofoto LN-254CT und NB-34

Verarbeitung

In diesem Punkt habe ich eine wirkliche Überraschung erlebt. Das Stativ von einem Hersteller den ich nicht kannte muss sich hinter keinem namhaften und bekannten Hersteller verstecken. Die Verarbeitung ist erklassig. Auch auf diesen Punkt bin ich im obigen Video eingegangen. Man sucht vergeblich „China-Fett“ mit dem Spaltmaße verdeckt werden oder Qualität sugeriert werden soll bei fragwürdigen Produkten. Man findet ein erstklassig verarbeitetes Stativ vor mit einem sehr hohen Funktionsumfang.

Stabilität

… und nur darum geht es bei einem Stativ. Das Stativ ist für seine Größe und seinen Preis ausgezeichnet stabil. Es macht genau was es soll – es steht vibrationsarm und solide auf dem Untergrund. Durch die Spikes und die Gummifüße – die gegeneinander ausgetauscht werden können – steht das Leofoto LN-254CT auf allen Untergründen solide und stabil. Der Kugelkopf ist stabil und mit 20 Kilo Traggkraft ausreichend dimensioniert – auch für schwerere DSLR-Systeme.

Technische Daten (selbst gemessen und gewogen!)

  • Höhe, mit eingezogener Mittelsäule (mit Kugelkopf) – 1,32 m
  • Höhe, mit ausgezogener Mittelsäule (mit Kugelkopf) – 1,60 m
  • Höhe als Einbein (maximal) – 1,65 m
  • Höhe Kopf mit Wechselplatte 92 mm
  • Gewicht (mit Kugelkopf, Mittelsäule und Wechselplatte) – 1.890 g
  • Gewicht (mit Kugelkopf und Wechselplatte aber ohne Mittelsäule) – 1.790 g
  • Gewicht (nur Kugelkopf und Wechselplatte) – 420 g
  • Gewicht (nur Wechselplatte) – 40 g
  • Traglast Stativ – 10 kg (Herstellerangabe)
  • Traglast Kopf – 20 kg (Herstellerangabe)
  • Packmaß –  mit  Mittelsäule (umgekehrt gefaltet) – 48 cm
  • Packmaß – mit entfernter Mittelsäule (nicht umgekehrt gefaltet) – 63 cm
  • Beinsegmente – 4
  • Beindurchmesser 25/22/19/16

Was mir gut gefallen hat?

  • Als ganz besonderes Highlight möchte ich die Dreh-Basis / Panorama-Wechselbasis auf dem Leofoto NB-34 Kugelkopf erwähnen. Grandios klein und dennoch sehr stabil.
  • Die Stativtasche ist so gestaltet, wie man es bei anderen Herstellern nur bei den teuren optionalen Stativtaschen vorfindet. Siehe Video dazu.
  • Kein China-Fett – alles ist außerordentlich gut verarbeitet
  • Die Bein-Arretierungen der Drehverschlüsse sind mit einer viertel Drehung zu öffnen und schließen. Man muss keine großen Runden drehen an den Verschlüssen um die Beine zu öffnen und schließen.
  • Die Arretierungen an den Beinen um den Verstell-Winkel zu ändern sind grandios gestaltet und man klemmt sich nirgends die Finder ein beim Verstellen.
  • Das mitgelieferte flache Werkzeug ist multifunktional einsetzbar. Das gefällt mir gut.
  • Die Mittelsäule kann ganz netfernt werden. Dafür wird das Teil unter der Mittelsäule (mit dem Taschenhaken) und die Basis unter dem Kugelkopf gegeneinander verschraubt. Genial gemacht! (siehe letztes Foto der Galerie oben)

Was mir nicht so gefallen hat?

  • Der Taschenhaken an der Unterseite der Mittelsäule ist etwas zu klein geraten. Bei größeren Handgriffen von Rucksäcken kann es hier arg eng werden.

Wie Ihr sehen könnt, ist die Liste der „nicht so dolle- Punkte“ recht klein ausgefallen.

Fazit vom Stativfreak?

Das Leofoto LN-254CT und der Kugelkopf NB-34 sind sehr solide Werkzeuge die viel Spaß machen werden beim Anwender. Man macht mit diesem Set für 349,– Euro UVP (Stand 01.2018) keinerlei Fehler und bekommt ein grundsolides transportables Stativ mit dem man wundervoll arbeiten kann.

Habt Ihr das Video gesehen? Habt Ihr noch Fragen oder Anmerkungen? Dann freue ich mich auf Eure Kommentare hier im Blog oder auch gerne auf YouTube unter dem dazu passenden Video.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer


Links:


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TOP 3 (und ein paar mehr…) Produkte aus 2017 – Euer Stativfreak sagt Danke!

Das Jahr geht – es wird Zeit für eine schon längere Tradition – einen Beitrag zu den TOP 3 Produkten aus diesem Jahr. Wie schon gestern auf Taschenfreak.de gepostet, möchte ich auch auf Stativfreak.de im nachfolgenden Video  Euch meine persönlichen TOP-Stativ-Produkte aus diesem Jahr vorstellen.

DIREKTLINK ZUM VIDEO – FÜR DIE DIE DAS EINGEBETTETE VIDEO NICHT SEHEN

Hier die Linkliste zu den im Video genannten Produkten:

1. NOVOFLEX TrioPod-PRO 75
2. Rollei Rock Solid Gamma
3. NOVOFLEX Magic Ball Free
4. Manfrotto Pixi
5. Benro iFOTO FIF19CIB0
6. Dörr Profi PSM250

Ich sage ganz herzlich Danke bei allen meinen Lesern und bei den vielen Usern die mir Gastbeiträge für diesen Blog und diese Community geschickt haben. Auch sage ich von ganzem Herzen Danke an die Händler und Hersteller die mir ab und an Produkte zur Verfügung stellen, über die ich dann, für Euch meine lieben Leser, hier entsprechend berichten kann.

Kommt gut ins neue Jahr und bleibt gesund! Wir lesen uns wieder im neuen Jahr!

Schöne Grüße – Euer Stativfreak & Fotofuzzy – Jörg Langer


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Der erste Eindruck des NOVOFLEX TrioPod PRO 75 – wenn einem die Superlativen ausgehen

Blogger und Produkt-Tester und insbesondere Fortografen unter diesen, verwenden ja gerne Superlative in Ihren Artikeln – so ich natürlich auch. Aber eben diese gehen mir schon beim ersten Test des NOVOFLEX TRIOPOD-PRO 75 direkt aus. Das Stativ ist die Oberklasse der Oberklasse der Stative. Es ist mindestens so Stabil wie ein Gitzo aus der Serie 5 – aber flexibel im Einsatz wie kein anderes!

Mit dem obigen Video starte ich eine kleine Video-Serie zu diesem Stativ (eher Stativsystem) und hoffe Ihr habt Spaß dabei. Schaut Euch das Video doch mal an und lasst auch gerne einen Daumen nach oben da oder auch einen Kommentar unter dem Video oder auch unter diesem Beitrag hier auf Stativfreak.de.

Seit ein paar Tagen steht das TrioPod- PRO 75 nun bei mir und ich bin immer noch richtig geflashed vom ersten Eindruck. Ich denke diese Faszination kommt auch etwas im obigen Video rüber.

Ich habe mir also folgendes bei NOVOFLEX bestellt:

    • Set TRIOPOD C3930

bestehend aus:

    • Stativbasis TRIOPOD-PRO75
    • Carbon-Beine – 3 Segmente / 2 Verschlüsse QLEG C3930
    • Minibeine (2x)
    • Spikes
    • Multi-Tool
    • Tasche
    • Einbein-Adapter-Scheibe QP MONO
  • Dazu noch zusätzlich:
    • Nivellierkalotte „MagicBalance“
    • und die kurzen Carbon-Beine – 2 Segmente / 1 Verschluss QLEG C2820

Stabilität – darum geht es ja eigentlich beim Stativ
Das TrioPod-Pro 75 ist nach meinen ersten gefühlten (und nicht gemessenen) Tests stabiler als alles was ich bisher in den Händen hatte und ist mindestens auf dem Niveau eines aktuellen Serie 5 von Gitzo, wenn nicht sogar noch einen Ticken stabiler.
Ich spreche hier über reines Gefühl – keine Messwerte.

Flexibilität – die wahre „Kernkompetenz“ des TrioPod-Pro
Es gibt einfach kein vergleichbares System, dass sich so schnell und zudem so einfach aus einem gewöhnlichen Drei-Bein-Stativ mal eben in ein Mini- oder Tischstativ oder in ein Einbeinstativ oder auch mal eben in ein Anlehnstativ verwandelt. Und das jetzt eben auch für Profis mit schwerem Besteck mit dem TrioPod PRO.

Es muss gar nicht immer das fünf oder mehr Kilo schwere 600mm-Tele für eine DSLR sein, welches ein solches Stativ „braucht“, oft ist es auch der Anwender, der gerne das Stabilste haben mag, was verfügbar ist und damit einfach ein gutes Gefühl, auch wenn er statt der zugelassenen und getesteten 65 Kilo vielleicht nur drei oder vier Kilo Equipment  darauf benutzen möchte. Stabil soll es sein – Stabil ist es!

Der schnelle Umbau vom Fotostativ mit der „normalen“ 75mm Basis zur Nivellier-Basis für den Fluid-2-Wege-Video-Neiger baut die Flexibilät des Systems noch weiter aus.

Wer möchte kann auch eine Kurbel-Mittelsäule (die TRIO CC-PRO75) einsetzen. Mir fällt wirklich nichts ein, was mir fehlen könnte oder ich irgendwann in meiner Nutzung vermissen würde. Da ich in die Stativbasis zudem noch flexible Haltearme für Licht und Reflektoren einsetzen kann, ist das Maß an Flexibilität für mich persönlich bei vollen 100 Punkten angelangt. Bei Amazon wollte ich jetzt 6 von 5 Sternen vergeben. Smile.

Die Stativschulter verfügt über Rasterungen, mit denen sich die Beine in einem Winkel von 23°, 45°, 65° und 87° abspreizen lassen. Eine weitere Rastung bei 155° ermöglicht bei beengten Platzverhältnissen in Innenräumen das Abstützen des Stativs an Wänden oder anderen Gegenständen. Um ein geringes Packmaß zu erreichen, lassen sich die Beine auch um 180° quasi nach oben drehen und gruppieren sich dabei um die Mittelsäule und den aufgesetzten Stativkopf, sofern man die Mittelsäule nutzt. Damit muss man nicht, wie bei unzähligen anderen Stativen, die Mittelsäule tauschen um Bodennah arbeiten zu können, sondern einfach das ganze Stativ umdrehen und die Beinde einfach um 180 Grad nach Oben drehen. Das habe ich so noch bei keinem anderen Hersteller gesehen. Manchmal kann es so einfach sein das keiner – außer NOVOFLEX – drauf kommt.

Ich hadere noch mit mir ob ich die Kurbelmittelsäule wirkliche benötige. Irgendwann…. den Satz könnt ihr sicher selbst gut vervollständigen. Smile.

Technische Daten (vom Hersteller):

  • TrioPod PRO75 Dreibein Stativbasis
    Artikelnummer: TRIOPOD-PRO75
    Gewicht: 1255g
    oberer Gewindeanschluß: 3/8″
    seitlicher Zubehöranschluß: 2x 1/4″ versenkt
    Rastwinkel der Beinanschlüsse: 23°, 45°, 65°, 87°, 155° und 180° sowie eine Sonderrastung von 43°
    Die obere Auflageplatte wird mit 3x Innensechskantschrauben Größe 3 gesichert. Sie lässt sich wahlweise gegen die Nivellierkalotte MagicBalance PRO75 sowie die selbsthemmende Kurbelmittelsäule TRIO-CC PRO75 austauschen. Kompatibles Zubehör anderer Hersteller ist ebenfalls verwendbar.
    Durchmesser der Zubehöraufnahme: 70mm
    Lieferung mit NOVOFLEX Multi-Tool
  • Nivellierkalotte „MagicBalance“ PRO75
    Artikelnummer: MBAL-PRO75
    Gewicht: 500 g
    Maße: 48 × 75 × 101 mm
    Durchmesser: 75 mm
    Anschlüsse stativseitig: Direktanschluß für TRIOPOD-PRO75 sowie 1/4“ und 3/8“
    Anschluss kameraseitig: drehbarer Gewindeeinsatz 1/4″ und 3/8“
    Verstellwinkel: +/- 15°
    Tragkraft: 20 kg
  • Stativbein Carbon (3 Segmente) – LANG
    Artikelnummer: QLEG C3930
    3-Segment Carbonbein, 8-lagig
    Gewindeanschluß: 1/4″
    Durchmesser der Beinsegmente (mm): 39; 35,5; 31,5
    herausdrehbarer Gummikappe mit 3/8″ Gewinde, kann durch mitgelieferten Stahlspike ersetzt werden
    Auszugslänge: 60,5cm-161cm
    Gewicht: 650g
    Zur Verwendung als Einbeinstativ ist zusätzlich das Distanzstück QP MONO notwendig.
  • Stativbein Carbon (2 Segmente) – KURZ
    Artikelnummer: QLEG C2820
    2-Segment Carbonbein, 8-lagig
    Gewindeanschluß: 1/4″
    Durchmesser der Beinsegmente (mm): 27,9; 24,9
    herausdrehbarer Stahlspike mit 3/8″ Gewinde unterhalb der Gummikappe
    Auszugslänge: 26,5cm-42,5cm
    Gewicht: 250g
  • Stativbeinverlängerung, 3er Set
    Artikelnummer: QLEG CE50 SET3
    Stativbeinverlängerung Länge 50 cm
    Carbon mit beidseitigem Stahlgewinde für maximale Stabilität
    Montage zwischen Stativbein und den Basiselementen der TrioPod-Schultern
    Gewicht: 690g

Wie im obigen Video schon erläutert ist das mein TrioPod-Pro 75 und ich werde es in den nächsten Monaten reichlich durch die Natur und Weltgeschichte transportieren und Euch mit mehreren Teilen an Berichten und dazu gehörenden Video auf dem Laufenden halten.

Wenn Ihr Fragen zum neuen NOVOFLEX TrioPod PRO 75 habt, oder ich was spezielles für Euch testen soll, lasst es mich wissen.

Den ersten Einsatz hat das NOVOFLEX TrioPod-PRO75 jetzt als Baum-Ersatz im Hause Stativfreak. Smile.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer


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Meine Meinung ist frei von kommerziellen Einflüssen, kann aber Spuren von Sarkasmus oder Ironie beinhalten.

Dieser Blog (www.taschenfreak.de) und auch dieser YouTube-Channel verfolgt keine kommerziellen Absichten. Die meisten mir zur Verfügung gestellten Taschen verschenke ich oder verlose die für gute Zwecke. Meine treuen Leser wissen das seit Jahren. Ich betreibe diesen Blog aus Spaß an der Sache und nicht aus kommerziellen Absichten. Das mag in der heutigen Zeit eher ungewöhnlich sein. Mit diesem Schock müsst Ihr leider zurecht kommen.

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Die beiden neuen Benro Reisestative BENRO iFoto näher betrachtet (FIF19CIB0 und FIF19AIB0)

„Endlich ein Stativ das Stressfrei IN den Rucksack passt…“

… waren meine ersten Gedanken als ich die Pressemeldung zu den limitierten iFoto Stativen von Benro Deutschland gelesen hatte.


Pressemeldung Benro
Donnerstag, 02.11.17

Benro präsentiert die spezielle Stativkollektion iFoto ultraleicht, kompakt und extrem günstiger Preis!

Benro stellt mit der iFoto‐Kollektion zwei neue Modelle vor perfekt für jeden Reisefotografen und für diejenigen, die mit einem kompakten und stabilen Stativ reisen wollen. iFoto Stativkits sind mit einer Einbeinfunktion ausgestattet. Ein Stativbein lässt sich abnehmen und in Kombination mit der herausnehmbaren Mittelsäule zu einem Einbeinstativ umbauen.

iFoto ist ab sofort lieferbar – das perfekte Geschenk für jeden Fotografen!

Mark Hoskins, Benro Brand Manager:

“Diese spezielle Editon der iFoto Stativkits bieten ein
erstklassiges Preis‐Leistungsverhältnis, ohne auf die Funktionen und Vorteile von teureren Reisestativen zu verzichten.

Wenn Sie gerade ein neues Stativ suchen – dann Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit werden die iFoto Stative schnell vergriffen sein”.

Benro iFoto Stative sind in zwei Ausführungen erhältlich – das superleichte Carbon‐Modell mit einem Gewicht von 1,41 kg und die immer noch leichte Aluminium Variante mit einem Gewicht von 1,64 kg. Perfekt für jede Reise sind beide Modelle bis 8 kg belastbar und somit für DSLRs als auch spiegellose Kameras geeignet.

Hervorzuheben ist das geringe Packmaß der iFoto Stativkits – mit jeweils 5 Segmenten erhält man ein Packmaß von 36 cm, wenn das Stativ zusammengepackt ist. Die Beine sind mit dem komfortablen Benro Drehverschluss (gummiert) ausgestattet und bieten höchste Stabilität. Die Stativbeine lassen sich in drei Winkelstufen arretieren. Die Mittelsäule ist umkehrbar, so dass man bei Bedarf bodennah arbeiten kann. Im Lieferumfang befindet sich der Kugelkopf IB0 (Arcakompatible), Spikes und eine hochwertige Stativtasache inkl. Tragegurt.
Die Benro iFoto Carbon‐Ausführung wird für fantastische 230,‐ Euro angeboten. Die Aluminium‐Ausführung hat einen einen UVP von 130,‐ Euro.

Benro iFoto Stative sind ab sofort im ausgewählten Fachhandel erhältlich – die teilnehmenden Fachhändler finden Sie hier:

https://benroletsgo.lpages.co/ifoto‐tripod‐kit‐de/


Ich habe nun beide Stative, die Aluminium Variante iFoto FIF19AIB0 und die Carbon-Variante FIF19CIB0, vor ein paar Tagen zum testen geschickt bekommen und muss Euch sagen – die sind wirklich „klein aber fein“. Die beiden halten alle obigen Versprechen aus der Pressemeldung und können sich wirklich sehen lassen.

Was mir sehr gut gefällt?

  • Beide Stative passen wirklich erstklassig in den Fotorucksack und nicht nur außen dran. Das macht vieles auf Touren einfacher.
  • Die Gepolsterten Taschen inkl. der Innentasche für die…
  • Spikes, die man anstelle der eingeschraubten Gümmifüße montieren kann.
  • Die Mittelsäule kann für Bodennahes Arbeiten umgedreht werden.
  • Aus einem Stativbein, welches abnehmbar ist und der Mittelsäule wird ein brauchbares Einbeinstativ.
  • Der abnehmbare Kugelkopf ist sehr klein und verfügt dennoch über eine kleine einstellbare Friktion.
  • Das Schnellwechselsystem ist ARCA kompatibel.
  • Die Schnellwechselplatte ist gegen unabsichtliches Rausrutschen gesichert.
  • Die Schnellwechselplatte ist ohne Werkzeug mit den Fingern an der Kamera zu montieren.
  • In der Schnellwechselbasis ist eine Libelle eingebaut für gutes und einfaches Ausrichten.
  • An der unteren Seite der Mittelsäule kann die Fototasche oder der Foto-Rucksack eingehängt werden um damit das Stativ noch stabiler im Stand zu machen.

Was mir nicht ganz so gut gefällt

  • das mir hierzu so rein gar nicht s einfällt… und nicht mal am Preis gibts was zu „nörgeln“ – denn auch der ist wirklich attraktiv für das was Benro den Fotografen hier bietet.

Abmessungen und „Facts“ 
(selbst gemessen und gewogen)

Aluminium – FIF19AIB0:

  • Packmaß geschlossen: 35 cm
  • Gewicht: 1.660 Gramm
  • 3-Bein ohne ausgezogene Mittelsäule mit Kopf: 112 cm
  • 3-Bein mit einem Teil ausgezogener Mittelsäule mit Kopf: 132 cm
  • 3-Bein mit zwei Teilen (voll) ausgezogener Mittelsäule mit Kopf: 148 cm
  • Mindesthöhe mit umgedrehter Mittelsäule: 0 cm 🙂
  • 1-Bein minimale Höhe: 64 cm
  • 1-Bein maximale Höhe: 134 cm
  • Kopf Höhe: 11 cm
  • Länge geöffnet mit Kopf mit eingezogenen Beinen: 53 cm
    (Beine nach unten gefaltet / Kopf oben)
  • maximale Belastung lt. Hersteller: 8 Kg

Carbon – FIF19CIB0:

  • Packmaß geschlossen: 35 cm
  • Gewicht: 1.420 Gramm
  • 3-Bein ohne ausgezogene Mittelsäule mit Kopf: 112 cm
  • 3-Bein mit einem Teil ausgezogener Mittelsäule mit Kopf: 132 cm
  • 3-Bein mit zwei Teilen (voll) ausgezogener Mittelsäule mit Kopf: 148 cm
  • Mindesthöhe mit umgedrehter Mittelsäule: 0 cm 🙂
  • 1-Bein minimale Höhe: 64 cm
  • 1-Bein maximale Höhe: 134 cm
  • Kopf Höhe: 11 cm
  • Länge geöffnet mit Kopf mit eingezogenen Beinen: 53 cm
    (Beine nach unten gefaltet / Kopf oben)
  • maximale Belastung lt. Hersteller: 8 Kg

Die beiden mache eine wirklich gute Figur und machen beide sehr viel Spaß!

Und wie Ihr sehen könnt passen beide gut in einen recht normalen Fotorucksack hinein.


Habt Ihr Lust das Aluminium Stativ zu gewinnen?
Dank Benro Deutschland darf ich dieses an meine Leser verlosen!

Was müsst Ihr tun um dieses Stativ zu gewinnen?

Es nimmt jeder an der Verlosung teil der folgendes tut:

  1. Diesen Beitrag in den Social Medias (Facebook, Twitter, Google Plus, LinkedIN, XING, etc.) teilen. Nur WhatsApp an Freunde oder die Oma schicken reicht nicht ganz aus. 🙂
  2. Mir in einem Kommentar hier unten im Kommentarfeld auf Stativfreak.de mitteilen wo Ihr diesen Beitrag geteilt habt.

Mehr müsst Ihr nicht tun und schon seid Ihr im Lostopf.

Ich werde diese Auslosung am Sonntag 10.12.2017 20:00 starten und den Gewinner per Mail informieren, so das dieser mir seine Anschrift mailen kann und das BENRO iFoto FIF19AIB0 noch vor dem 24.12. bei ihm ist. Der Versand ist nur in Deutschland möglich.

Ich wünsche Euch viel Erfolg und viel Glück und viel Freude beim Teilen dieses Artikels in Euren Netzwerken.

Ich bin schon sehr gespannt auf Eure Kommentare und Euer Feedback.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

BITTE BEACHTET DIE RECHTLICHE GRUNDLAGE ZU DIESER VERLOSUNG!

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BENRO Slim CF Stativkit Carbon in der näheren Betrachtung

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>>> Direktlink zum eingebetten Video <<<

„Was ein kleines cooles Teil…“

… war mein erster Gedanke, als ich das Paket von GroTura / Benro auspackte. Wie Ihr im obigen Video sehen könnt, geht es um das Carbon Stativ BENRO TSL08CN00 auch genannt Benro Slim CF Stativkit

Die im Video versprochenen Details und ein paar Informationen möchte ich Euch hier nachfolgend nochmals auflisten.

Features:

  • sehr schlank („Slim“)
  • schön leicht
  • Aluminium Drehverschlüsse bei denen eine halbe Umdrehung ausreicht um sie voll zu öffnen oder zu schließen
  • abnehmbarer (3/8″) Kugelkopf mit ARCA kompatibler Wechselplatte
  • Wechselplatte ist werkzeugfrei bedienbar durch einen D-Ring
  • die Stativschulter (Rumpf) ist aus Magnesium und bietet drei feste Winkelstellungen
  • Stativtasche ist im Lieferumfang – schick und sehr leicht
  • Taschenhaken an der Unterseite der Mittelsäule
  • Mittelsäule kann umgedreht werden
  • mit 4 KG Tragkraft ist es stabiler als man beim ersten Anblick denken mag

Gewicht(e) (selbst nachgewogen):

  • Gewicht mit Kopf und Wechselplatte und Tasche: 1.110 Gramm
  • Gewicht mit Kopf und Wechselplatte: 1.050 Gramm
  • Gewicht mit Kopf ohne Wechselplatte: 1.020 Gramm
  • Gewicht ohne Kopf und ohne Wechselplatte: 862 Gramm

Abmessungen:

  • Maximale Höhe inkl. ausgefahrener Mittelsäule: 146 cm
  • Maximale Höhe ohne ausgefahrene Mittelsäule: 122 cm
  • Mindeste Höhe „normal“: 40 cm
  • Mindesthöhe mit umgedrehter Mittelsäule: 0 cm 🙂
  • Packmaß: 51 cm
  • Beindurchmesser (von oben nach unten): 22 mm / 19 mm / 15 mm / 12 mm

Eindruck des Stativfreak

Das kleine Teil ist deutlich stabiler als man denkt bei den dünnen Beinen und dem geringen Gewicht. Ich bin wirklich sehr angetan von der Verarbeitung und Qualität. Die Zeiten das sich Benro hinter anderen namhaften Stativherstellern verstecken muss ist längst vorüber. Die Verarbeitung ist erstklassig und das Benro Slim CF Carbon Stativkit ist meines Erachtens ein kleines Stativ mit großartiger Einsatzmöglichkeit. Für runde 140 Euro (Streetpreis Stand September 2017) ist dieses Stativkit wirklich sehr attraktiv vom Preis-Leistungsverhältnis. Eine DSLR kann man darauf nutzen – muss man aber nicht unbedingt. Meines Erachtens ist das SLIM Stativkit wesentlich besser für Systemkameras, Rangefinder (Mess-Sucher) und oder kompakte Kameras geeignet. Meine kleine Leica Q passt hier wunderbar. 

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

p.s.: Das kleine Slim Stativkit gibt es auch für deutlich unter 100 Euro in der Aluminium Version TSL08AN00.

 

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Über meinen Lieblingskopf habe ich bisher viel zu wenig geschrieben – Novoflex Magic Ball MB

Das ich ein echter Novoflex-Fan bin und die blau-grauen Metall-Produkte aus Memmingen sehr mag, ist Euch als Leser meines Stativfreak-Blogs schon lange kein Geheimnis mehr. Aber über meinen Lieblings-Kopf  – den großen Novoflex MagicBall (MB) – habe ich bisher viel zu wenig geschrieben. Das hole ich heute endlich hiermit nach…

In meinem Artikel und Video zum MagicBall Free (oben auf dem Bild der Linke) hatte ich ja schon einiges zur Konstruktion der MagicBalls erzählt. Ich mag die Einfachheit und das Reduzierte auf das absolut notwendige an diesen Kugelköpfen.

Konstruktion und Kamerabefestigung

Der MagicBall besteht aus einer festen Metallkugel (das Blaue) die auf das Stativ geschraubt wird. Dieses geht mit einem 3/8″ Gewinde oder mithilfe einer Reduzierhülse auch mit 1/4″. Die Kamera wird oben auf der Basis (das Graue) mit einem 1/4″ Gewinde festgeschraubt und mit einer großen Rändelschraube festgezogen. Damit erspart man sich das Schnellwechselsystem und ist dennoch sehr schnell mit dem Kamera montieren und demontieren. Man dreht nicht die Kamera um den Kugelkopf und sein keines Gewinde, sondern die Rändelschraube in der Basis, die sich dann sanft in die Kamera von unten rein schraubt und diese dann „festklemmt“.

Die Vor- und Nachteile von Schnellwechselsystemen

Schnellwechselsysteme haben sehr große Vorteile. Man kann mit einem Klick seine Kamera wechseln. Diese haben aber auch den Nachteil, dass man ohne einen montierten Gegenstand unter der Kamera – beispielsweise einer Schnellwechselplatte oder eines L-Winkels – die Kamera nicht auf den Kopf montiert bekommt. Und wer kennt das nicht, man steht Abends am geplanten Ort und will mal eben die Kamera aufs Stativ befestigen und die Schnellwechselplatte liegt noch zu Hause in der Schublade. Gebt es zu – das ist jedem schon passiert.

Der MagicBall bietet hingegen Möglichkeit seine Kamera schnell und unkompliziert zu montieren ohne ein solches Wechselmedium zu benötigen. Ich mag das sehr, da ich gerne mit verschiedenen Kameras unterwegs bin.

Neigung und Verstellbarkeit

Oft wird in Gesprächen mit anderen Fotografen am gesamten MagicBall – Konstrukt bemängelt, dass diese nur eine begrenzte Neigung können und man nicht ganz nach oben oder ganz nach unten schwenken kann. Das ist korrekt und auch irgendwie wieder doch nicht korrekt. Je nach dem, wie man die Kamera auf den MagicBall schraubt, kann das stimmen oder eben auch nicht. Das seht Ihr auf den obigen Bildern sehr gut, denke ich. 

Die Neigung habe ich Euch dennoch mal mit der Wasserwaagen-App ausgemessen:

Die Technischen Daten (Herstellerangaben):

  • Höhe: 105 mm 
  • Kugel: Ø 60 mm 
  • Länge: 160 mm 
  • Basis: 50 mm 
  • Auflageteller: 55 × 40 mm 
  • Gewicht: 920 g 
  • Tragfähigkeit: 10 kg

Ich bin mir ganz sicher das die 10 Kilo Tragfähigkeit sehr verhalten angegeben sind – der kann mit Sicherheit nach meinem Gefühl mehr ab – die Frage ist nur welches Equipment wiegt denn heutzutage noch mehr als 10 Kilo?

Friktion

Der Kopf, der große MagicBall (MB) und auch sein mittlerer Bruder, der MagicBall MB50, hat eine einstellbare Friktion. Das ist die kleine Verstellung am Feststellgriff zwischen der Basis und dem Feststellgriff. Dort kann ich sehr gut die Friktion einstellen, die dann bewirkt, dass der Kopf sich je nach eingestellter Friktion, verstellen lässt, aber nicht von alleine wegrutscht. Gerade bei größeren Kameras und Objektiven ist das Gold wert. Ich möchte das nicht missen. Wenn man die Friktion gänzlich öffnet, dann ist der Verstellweg ungebremst und dennoch seidenweich im Lauf. 

Die Verarbeitung und Qualität

Ja da höre ich meinen speziellen Freund auf Facebook schon wieder meckern, der wohl mal irgendwie schlechte Erfahrungen gemacht hat, der das auch ganz sicher wieder kommentieren wird. Ich selbst nutze die MagicBalls schon sehr viele Jahr und das auch in der Natur und Outdoor und nicht nur in klinischen Studioumgebungen und habe mit meinen Köpfen noch keine Lack- und Kratzerpropleme gehabt. Ich behandele das Material immer gut, aber dennoch wie Werkzeug und nicht wie Schmuckstücke. Diese Dinger sind zum Arbeiten gebaut und so behandele ich sie auch. Dennoch sehen meine MagicBalls, wie Ihr ja oben sehen könnt, noch sehr gut aus. Ich mag das Metallfinish aus grauem und blauem Metall sehr – was aber ganz sicher auch Geschmackssache ist. Wer die Friktion und die Festigkeit der Köpfe mal angefasst und selbst probiert hat, der weiß was ich meine. Für mich ist es ein Edelmetall in der robusten Ausführung.

Der Preis

Wer sich schon mal umfassend nach guten Kugelköpfen umgeschaut hat, der weiß das man hier ganz schnell bei 300 und deutlich mehr Euros landen kann. Der MagicBall ist mit seinem Listenpreis von deutlich unter 300 Euro natürlich kein Schnäppchen, aber auch ganz sicher kein überteuertes Produkt. Wenn man dann in die Kalkulation das „Made in Germany“ und den extrem guten Service der Edelmetallschmiede aus Memmingen einkalkuliert, dann ist der Kopf preiswert und absolut passend bepreist. Das ist meine meine feste persönliche Meinung nach vielen Jahren mit dem MagicBall.

Fazit – Summary

Warum der MagicBall? Nun ganz einfach – ich mag ihn einfach so wie er ist! Ich habe in den letzten Jahren einige Stativköpfe von vielen verschiedenen Herstellern in allen Preislagen testen dürfen – aber der MagicBall ist immer wieder aus der Schublade heraus gekommen und wurde dann immer wieder montiert während die anderen – auch sehr guten Köpfe – wieder in der Schublade gelandet sind.

Da ich bei meinem Besuch in Memmingen die Fertigungsschritte der Magic Balls ansehen durfte kenne ich den Kopf also auch in „Roh“ und „von innen“. 

Ich mag den großen MagicBall und auch seinen kleinen Bruder – den Magic Ball Free.

Fragen? Hinweise? Anmerkungen?

Habt Ihr Fragen? Habt Ihr andere Meinungen? Habt Ihr auch Erfahrungen mit dem MagicBall? Ist Euch ein anderer Kugelkopf lieber? Wenn ja, warum? Lasst es mich wissen mit Euren Kommentaren unten in der Kommentarfunktion unter diesem Artikel. Ich freue mich auf den Dialog mit Euch!

Schöne Grüße an alle Leser und Stativfreunde da draussen – Euer Stativfreak – Jörg Langer

Weiterführende Links:

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Das Gitzo GT1545T aus Carbon muss in den Koffer

Vor ein paar Tagen bekam ich von Alex Diemert ein Mail mit drei Bildern und einem kurzen Text zum Gitzo GT1545T aus Carbon. Das möchte ich Euch hier gerne zeigen, denn die Anforderungen von Alex haben sicher viele Stativ-User. Alex schreibt:

Hallo,

bei der Suche nach einem guten Reisestativ war mir die Größe das Wichtigste. Meine Definition für die maximale Größe war mein Boardcase. D.h. es sollte im zusammengeschobenen Zustand max. 43cm lang sein.
Danach standen Gewicht und Stabilität.
Meine Wahl fiel auf das Gitzo GT1545T aus Carbon.
Es hat 4 Beinsegmente und ist ausgezogen 130cm hoch.
Die Mittelsäule benutze ich aus Stabilitätsgründen grundsätzlich nie und demontiere sie. Das spart auch Gewicht.
Das 1545 wiegt so nur 980g und bietet dabei eine enorme Stabilität. Es ist steifer und hat eine höhere Dämpfung als mein altes 2kg Alustativ.

Mit freundlichen Grüßen, Alex Diemert

Vielen Dank lieber Alex für Dein Mail und die Bilder!

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

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News von Manfrotto: Nitrotech N8 Fluid-Videokopf – Stativkopf mit Counterbalance-Technologie

MANFROTTO PRÄSENTIERT: NITROTECH FLUID-VIDEOKOPF
Hightech-Stativkopf mit stufenlosem Gewichtsausgleich
(Pressemeldung mit Veröffentlichungsembargo vor dem 19. April 2017)

  • Innovative Nitrogen-Technologie für präzise Counterbalance von 0 bis 8 kg
  • Variabel einstellbare Dämpfung auf zwei Achsen (Schwenken und Neigen)
  • Schnellwechseleinheit mit Gleitplatte und Zusatzsicherung
  • Easy-Link-Anschluss mit Anti-Rotation-Gewinde für externe Monitore oder weiteres Zubehör
  • Manfrotto Qualität – hochwertige Verarbeitung und revolutionäres Design

Köln, 4. April 2017 – Der italienische Premiumhersteller Manfrotto, führend in den Bereichen Zubehör für Foto und Video, kündigt die Markteinführung des Nitrotech N8 Fluid-Videokopfes an. Der revolutionäre Stativkopf für professionelle und ambitionierte Filmer bietet erstmals die Möglichkeit eines stufenlosen Gewichtsausgleichs (Counterbalance) von 0 bis 8 kg. Dies erlaubt präzise Einstellungen für eine große Bandbreite unterschiedlicher Kamerakonfigurationen und somit die exakte Kontrolle der Kamerabewegung. Der Nitrotech N8 Fluid-Videokopf wird auf der NAB Show in Las Vegas (22. bis 27. April) erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentiert und ist zeitgleich weltweit im Handel verfügbar.

Revolutionäres Counterbalance-System
Das Herzstück des neuen Fluid-Videokopfes ist der Nitrotech-Dämpfer, dessen einzigartige Geometrie erstmals in dieser Stativkopf-Klasse einen Gewichtsausgleich auf höchstem professionellen Niveau ermöglicht – und zwar sowohl für schwere Videokameras (bis 8 kg) als auch für leichte spiegellose Systemkameras (ca. 500 g). Durch die präzise einstellbare Counterbalance lässt sich die Kamera mit absoluter Genauigkeit neigen und bleibt exakt in der gewünschten Position. Dies war bislang nur mit wesentlich teureren High-End-Videoköpfen möglich.
Die Friktionsdämpfung lässt sich auf beiden Achsen (Schwenken und Neigen) getrennt einstellen, sodass sich auch anspruchsvolle Kamerabewegungen in der benötigten Geschwindigkeit realisieren lassen. In der Kombination mit der Nitrotech-Counterbalance eröffnet sich dem Filmer eine unbegrenzte Vielzahl kreativer Aufnahmemöglichkeiten.

Komfortable Ausstattung
Der Nitrotech Fluid-Videokopf verfügt über eine Schnellwechseleinheit mit zweifacher Sicherung, die das bequeme Abnehmen der Kamera nach oben erlaubt (Top-Release). Die lange Gleitplatte ermöglicht zudem ein schnelles Austarieren des Equipments.
Über einen Easy-Link-Anschluss mit Anti-Rotation-Gewinde kann über Manfrotto Friktionsarme weiteres Zubehör, wie zum Beispiel externe Monitore oder LED-Leuchten befestigt werden. Die flache Basis verfügt über ein 3/8-Zoll-Gewinde, über das sich der Kopf auf den unterschiedlichsten Stativ- und Haltesystemen (z. B. Slider, Kran) einsetzen lässt.

Qualitätsmerkmal „Made in Italy“
Wie alle Manfrotto Premiumprodukte zeichnet sich der Nitrotech Fluid-Videokopf neben seiner innovativen Funktionalität auch durch sein richtungsweisendes, robustes Design aus. Die Konstruktion wurde bewusst offen gestaltet und ist trotz des speziellen Dämpfungssystems und der hohen Traglast von 8 kg erstaunlich leicht (2,2 kg). Gefertigt wird der Kopf im Manfrotto-Werk im norditalienischen Feltre.

Verfügbarkeit
Der Manfrotto Nitrotech N8 Fluid-Videokopf ist einzeln zum Preis von 499 Euro (UVP) ab sofort sowie in vier Stativ-Sets ab Mitte April bzw. Ende Mai im Handel sowie unter www.manfrotto.de erhältlich.

Macht einen schicken Eindruck? Oder was sagt Ihr? Bin gespannt ob ich einen zum testen bekomme…

Ich bin kein Fan von einfachen „Copy and Paste“ von Pressemitteilungen, aber diesen Kopf und diese News wollte ich Euch nicht vorenthalten.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

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Der passende Kugelkopf zum genialen Rollei Carbon Gamma – Stativ – der Rollei T7S Kugelkopf

Video-Direktlink für diejenigen die das eingebettete Video nicht sehen

Nachdem ich wirklich in den letzten Monaten zu einem großen Fan des Rollei Rock Solid Carbon Gamma Statives geworden bin habe ich nun auch einen Kugelkopf auf diesem Stativ – ebenso aus dem Hause Rollei. Den Rollei T7S Kugelkopf. Ich sage herzlich Danke an Rollei für die Möglichkeit diesen zu testen. Der 3-Wege-Neiger war zwar sehr gut und extrem stabil aber ich bin doch eher der Bauch Kugel-(kopf)-Typ. Smile.

Schaut Euch das obige Video mal an und macht Euch selbst ein Bild davon. Ich bin schwer begeistert, wenn man bedenkt das dieser sehr solide und sehr fein verarbeitete Kopf mit Arca kompatiblem Wechselsystem inkl. Wechselplatte nur etwas über 100 Euro kostet.

Links:

Technische Daten des Rollei T7S (alles selbst gemessen für Euch):

  • Durchmesser Gesamt: ca. 93 mm
  • Aufbauhöhe inkl. Wechselplatte: 107 mm
  • Durchmesser – Drehplatte unten: 60 mm
  • Länge Wechselbasis: 60 mm
  • Länge Wechselplatte: 70 mm
  • Gewicht Kugelkopf ohne Wechselplatte: 492 Gramm
  • Gewicht Kugelkopf mit Wechselplatte: 536 Gramm
  • Gewicht Wechselplatte: 44 Gramm

Das Rollei Rock Solid Carbon Gamma 3-Bein-Stativ und der passende Rollei T7S-Kugelkopf zusammen machen ein geniales und sehr flexibles und zudem sehr stabiles Stativset für etwa 350 Euro. Da muss man schon lange auf dem Stativmarkt suchen um ein solch stabiles Set für deutlich unter 2 Kilogramm zu diesem Preis zu finden.

Alternativen gibt es aber ja glücklicherweise für uns als User. Ich bin mit dem Rollei-Set sehr zufrieden und nutze es persönlich sehr gerne – halte aber natürlich weiter für Euch die Augen auf den Stativmarkt offen. Neue Tests und Berichte folgen – ganz sicher! Da ist schon einiges am Horizont sichtbar…

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy & Stativfreak – Jörg Langer

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