BENRO Slim CF Stativkit Carbon in der näheren Betrachtung

27

>>> Direktlink zum eingebetten Video <<<

„Was ein kleines cooles Teil…“

… war mein erster Gedanke, als ich das Paket von GroTura / Benro auspackte. Wie Ihr im obigen Video sehen könnt, geht es um das Carbon Stativ BENRO TSL08CN00 auch genannt Benro Slim CF Stativkit

Die im Video versprochenen Details und ein paar Informationen möchte ich Euch hier nachfolgend nochmals auflisten.

Features:

  • sehr schlank („Slim“)
  • schön leicht
  • Aluminium Drehverschlüsse bei denen eine halbe Umdrehung ausreicht um sie voll zu öffnen oder zu schließen
  • abnehmbarer (3/8″) Kugelkopf mit ARCA kompatibler Wechselplatte
  • Wechselplatte ist werkzeugfrei bedienbar durch einen D-Ring
  • die Stativschulter (Rumpf) ist aus Magnesium und bietet drei feste Winkelstellungen
  • Stativtasche ist im Lieferumfang – schick und sehr leicht
  • Taschenhaken an der Unterseite der Mittelsäule
  • Mittelsäule kann umgedreht werden
  • mit 4 KG Tragkraft ist es stabiler als man beim ersten Anblick denken mag

Gewicht(e) (selbst nachgewogen):

  • Gewicht mit Kopf und Wechselplatte und Tasche: 1.110 Gramm
  • Gewicht mit Kopf und Wechselplatte: 1.050 Gramm
  • Gewicht mit Kopf ohne Wechselplatte: 1.020 Gramm
  • Gewicht ohne Kopf und ohne Wechselplatte: 862 Gramm

Abmessungen:

  • Maximale Höhe inkl. ausgefahrener Mittelsäule: 146 cm
  • Maximale Höhe ohne ausgefahrene Mittelsäule: 122 cm
  • Mindeste Höhe „normal“: 40 cm
  • Mindesthöhe mit umgedrehter Mittelsäule: 0 cm 🙂
  • Packmaß: 51 cm
  • Beindurchmesser (von oben nach unten): 22 mm / 19 mm / 15 mm / 12 mm

Eindruck des Stativfreak

Das kleine Teil ist deutlich stabiler als man denkt bei den dünnen Beinen und dem geringen Gewicht. Ich bin wirklich sehr angetan von der Verarbeitung und Qualität. Die Zeiten das sich Benro hinter anderen namhaften Stativherstellern verstecken muss ist längst vorüber. Die Verarbeitung ist erstklassig und das Benro Slim CF Carbon Stativkit ist meines Erachtens ein kleines Stativ mit großartiger Einsatzmöglichkeit. Für runde 140 Euro (Streetpreis Stand September 2017) ist dieses Stativkit wirklich sehr attraktiv vom Preis-Leistungsverhältnis. Eine DSLR kann man darauf nutzen – muss man aber nicht unbedingt. Meines Erachtens ist das SLIM Stativkit wesentlich besser für Systemkameras, Rangefinder (Mess-Sucher) und oder kompakte Kameras geeignet. Meine kleine Leica Q passt hier wunderbar. 

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

p.s.: Das kleine Slim Stativkit gibt es auch für deutlich unter 100 Euro in der Aluminium Version TSL08AN00.

 

Veröffentlicht unter 3-Bein, Kopf | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Über meinen Lieblingskopf habe ich bisher viel zu wenig geschrieben – Novoflex Magic Ball MB

Das ich ein echter Novoflex-Fan bin und die blau-grauen Metall-Produkte aus Memmingen sehr mag, ist Euch als Leser meines Stativfreak-Blogs schon lange kein Geheimnis mehr. Aber über meinen Lieblings-Kopf  – den großen Novoflex MagicBall (MB) – habe ich bisher viel zu wenig geschrieben. Das hole ich heute endlich hiermit nach…

In meinem Artikel und Video zum MagicBall Free (oben auf dem Bild der Linke) hatte ich ja schon einiges zur Konstruktion der MagicBalls erzählt. Ich mag die Einfachheit und das Reduzierte auf das absolut notwendige an diesen Kugelköpfen.

Konstruktion und Kamerabefestigung

Der MagicBall besteht aus einer festen Metallkugel (das Blaue) die auf das Stativ geschraubt wird. Dieses geht mit einem 3/8″ Gewinde oder mithilfe einer Reduzierhülse auch mit 1/4″. Die Kamera wird oben auf der Basis (das Graue) mit einem 1/4″ Gewinde festgeschraubt und mit einer großen Rändelschraube festgezogen. Damit erspart man sich das Schnellwechselsystem und ist dennoch sehr schnell mit dem Kamera montieren und demontieren. Man dreht nicht die Kamera um den Kugelkopf und sein keines Gewinde, sondern die Rändelschraube in der Basis, die sich dann sanft in die Kamera von unten rein schraubt und diese dann „festklemmt“.

Die Vor- und Nachteile von Schnellwechselsystemen

Schnellwechselsysteme haben sehr große Vorteile. Man kann mit einem Klick seine Kamera wechseln. Diese haben aber auch den Nachteil, dass man ohne einen montierten Gegenstand unter der Kamera – beispielsweise einer Schnellwechselplatte oder eines L-Winkels – die Kamera nicht auf den Kopf montiert bekommt. Und wer kennt das nicht, man steht Abends am geplanten Ort und will mal eben die Kamera aufs Stativ befestigen und die Schnellwechselplatte liegt noch zu Hause in der Schublade. Gebt es zu – das ist jedem schon passiert.

Der MagicBall bietet hingegen Möglichkeit seine Kamera schnell und unkompliziert zu montieren ohne ein solches Wechselmedium zu benötigen. Ich mag das sehr, da ich gerne mit verschiedenen Kameras unterwegs bin.

Neigung und Verstellbarkeit

Oft wird in Gesprächen mit anderen Fotografen am gesamten MagicBall – Konstrukt bemängelt, dass diese nur eine begrenzte Neigung können und man nicht ganz nach oben oder ganz nach unten schwenken kann. Das ist korrekt und auch irgendwie wieder doch nicht korrekt. Je nach dem, wie man die Kamera auf den MagicBall schraubt, kann das stimmen oder eben auch nicht. Das seht Ihr auf den obigen Bildern sehr gut, denke ich. 

Die Neigung habe ich Euch dennoch mal mit der Wasserwaagen-App ausgemessen:

Die Technischen Daten (Herstellerangaben):

  • Höhe: 105 mm 
  • Kugel: Ø 60 mm 
  • Länge: 160 mm 
  • Basis: 50 mm 
  • Auflageteller: 55 × 40 mm 
  • Gewicht: 920 g 
  • Tragfähigkeit: 10 kg

Ich bin mir ganz sicher das die 10 Kilo Tragfähigkeit sehr verhalten angegeben sind – der kann mit Sicherheit nach meinem Gefühl mehr ab – die Frage ist nur welches Equipment wiegt denn heutzutage noch mehr als 10 Kilo?

Friktion

Der Kopf, der große MagicBall (MB) und auch sein mittlerer Bruder, der MagicBall MB50, hat eine einstellbare Friktion. Das ist die kleine Verstellung am Feststellgriff zwischen der Basis und dem Feststellgriff. Dort kann ich sehr gut die Friktion einstellen, die dann bewirkt, dass der Kopf sich je nach eingestellter Friktion, verstellen lässt, aber nicht von alleine wegrutscht. Gerade bei größeren Kameras und Objektiven ist das Gold wert. Ich möchte das nicht missen. Wenn man die Friktion gänzlich öffnet, dann ist der Verstellweg ungebremst und dennoch seidenweich im Lauf. 

Die Verarbeitung und Qualität

Ja da höre ich meinen speziellen Freund auf Facebook schon wieder meckern, der wohl mal irgendwie schlechte Erfahrungen gemacht hat, der das auch ganz sicher wieder kommentieren wird. Ich selbst nutze die MagicBalls schon sehr viele Jahr und das auch in der Natur und Outdoor und nicht nur in klinischen Studioumgebungen und habe mit meinen Köpfen noch keine Lack- und Kratzerpropleme gehabt. Ich behandele das Material immer gut, aber dennoch wie Werkzeug und nicht wie Schmuckstücke. Diese Dinger sind zum Arbeiten gebaut und so behandele ich sie auch. Dennoch sehen meine MagicBalls, wie Ihr ja oben sehen könnt, noch sehr gut aus. Ich mag das Metallfinish aus grauem und blauem Metall sehr – was aber ganz sicher auch Geschmackssache ist. Wer die Friktion und die Festigkeit der Köpfe mal angefasst und selbst probiert hat, der weiß was ich meine. Für mich ist es ein Edelmetall in der robusten Ausführung.

Der Preis

Wer sich schon mal umfassend nach guten Kugelköpfen umgeschaut hat, der weiß das man hier ganz schnell bei 300 und deutlich mehr Euros landen kann. Der MagicBall ist mit seinem Listenpreis von deutlich unter 300 Euro natürlich kein Schnäppchen, aber auch ganz sicher kein überteuertes Produkt. Wenn man dann in die Kalkulation das „Made in Germany“ und den extrem guten Service der Edelmetallschmiede aus Memmingen einkalkuliert, dann ist der Kopf preiswert und absolut passend bepreist. Das ist meine meine feste persönliche Meinung nach vielen Jahren mit dem MagicBall.

Fazit – Summary

Warum der MagicBall? Nun ganz einfach – ich mag ihn einfach so wie er ist! Ich habe in den letzten Jahren einige Stativköpfe von vielen verschiedenen Herstellern in allen Preislagen testen dürfen – aber der MagicBall ist immer wieder aus der Schublade heraus gekommen und wurde dann immer wieder montiert während die anderen – auch sehr guten Köpfe – wieder in der Schublade gelandet sind.

Da ich bei meinem Besuch in Memmingen die Fertigungsschritte der Magic Balls ansehen durfte kenne ich den Kopf also auch in „Roh“ und „von innen“. 

Ich mag den großen MagicBall und auch seinen kleinen Bruder – den Magic Ball Free.

Fragen? Hinweise? Anmerkungen?

Habt Ihr Fragen? Habt Ihr andere Meinungen? Habt Ihr auch Erfahrungen mit dem MagicBall? Ist Euch ein anderer Kugelkopf lieber? Wenn ja, warum? Lasst es mich wissen mit Euren Kommentaren unten in der Kommentarfunktion unter diesem Artikel. Ich freue mich auf den Dialog mit Euch!

Schöne Grüße an alle Leser und Stativfreunde da draussen – Euer Stativfreak – Jörg Langer

Weiterführende Links:

Veröffentlicht unter Kopf | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Gitzo GT1545T aus Carbon muss in den Koffer

Vor ein paar Tagen bekam ich von Alex Diemert ein Mail mit drei Bildern und einem kurzen Text zum Gitzo GT1545T aus Carbon. Das möchte ich Euch hier gerne zeigen, denn die Anforderungen von Alex haben sicher viele Stativ-User. Alex schreibt:

Hallo,

bei der Suche nach einem guten Reisestativ war mir die Größe das Wichtigste. Meine Definition für die maximale Größe war mein Boardcase. D.h. es sollte im zusammengeschobenen Zustand max. 43cm lang sein.
Danach standen Gewicht und Stabilität.
Meine Wahl fiel auf das Gitzo GT1545T aus Carbon.
Es hat 4 Beinsegmente und ist ausgezogen 130cm hoch.
Die Mittelsäule benutze ich aus Stabilitätsgründen grundsätzlich nie und demontiere sie. Das spart auch Gewicht.
Das 1545 wiegt so nur 980g und bietet dabei eine enorme Stabilität. Es ist steifer und hat eine höhere Dämpfung als mein altes 2kg Alustativ.

Mit freundlichen Grüßen, Alex Diemert

Vielen Dank lieber Alex für Dein Mail und die Bilder!

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

Veröffentlicht unter 3-Bein | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

News von Manfrotto: Nitrotech N8 Fluid-Videokopf – Stativkopf mit Counterbalance-Technologie

MANFROTTO PRÄSENTIERT: NITROTECH FLUID-VIDEOKOPF
Hightech-Stativkopf mit stufenlosem Gewichtsausgleich
(Pressemeldung mit Veröffentlichungsembargo vor dem 19. April 2017)

  • Innovative Nitrogen-Technologie für präzise Counterbalance von 0 bis 8 kg
  • Variabel einstellbare Dämpfung auf zwei Achsen (Schwenken und Neigen)
  • Schnellwechseleinheit mit Gleitplatte und Zusatzsicherung
  • Easy-Link-Anschluss mit Anti-Rotation-Gewinde für externe Monitore oder weiteres Zubehör
  • Manfrotto Qualität – hochwertige Verarbeitung und revolutionäres Design

Köln, 4. April 2017 – Der italienische Premiumhersteller Manfrotto, führend in den Bereichen Zubehör für Foto und Video, kündigt die Markteinführung des Nitrotech N8 Fluid-Videokopfes an. Der revolutionäre Stativkopf für professionelle und ambitionierte Filmer bietet erstmals die Möglichkeit eines stufenlosen Gewichtsausgleichs (Counterbalance) von 0 bis 8 kg. Dies erlaubt präzise Einstellungen für eine große Bandbreite unterschiedlicher Kamerakonfigurationen und somit die exakte Kontrolle der Kamerabewegung. Der Nitrotech N8 Fluid-Videokopf wird auf der NAB Show in Las Vegas (22. bis 27. April) erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentiert und ist zeitgleich weltweit im Handel verfügbar.

Revolutionäres Counterbalance-System
Das Herzstück des neuen Fluid-Videokopfes ist der Nitrotech-Dämpfer, dessen einzigartige Geometrie erstmals in dieser Stativkopf-Klasse einen Gewichtsausgleich auf höchstem professionellen Niveau ermöglicht – und zwar sowohl für schwere Videokameras (bis 8 kg) als auch für leichte spiegellose Systemkameras (ca. 500 g). Durch die präzise einstellbare Counterbalance lässt sich die Kamera mit absoluter Genauigkeit neigen und bleibt exakt in der gewünschten Position. Dies war bislang nur mit wesentlich teureren High-End-Videoköpfen möglich.
Die Friktionsdämpfung lässt sich auf beiden Achsen (Schwenken und Neigen) getrennt einstellen, sodass sich auch anspruchsvolle Kamerabewegungen in der benötigten Geschwindigkeit realisieren lassen. In der Kombination mit der Nitrotech-Counterbalance eröffnet sich dem Filmer eine unbegrenzte Vielzahl kreativer Aufnahmemöglichkeiten.

Komfortable Ausstattung
Der Nitrotech Fluid-Videokopf verfügt über eine Schnellwechseleinheit mit zweifacher Sicherung, die das bequeme Abnehmen der Kamera nach oben erlaubt (Top-Release). Die lange Gleitplatte ermöglicht zudem ein schnelles Austarieren des Equipments.
Über einen Easy-Link-Anschluss mit Anti-Rotation-Gewinde kann über Manfrotto Friktionsarme weiteres Zubehör, wie zum Beispiel externe Monitore oder LED-Leuchten befestigt werden. Die flache Basis verfügt über ein 3/8-Zoll-Gewinde, über das sich der Kopf auf den unterschiedlichsten Stativ- und Haltesystemen (z. B. Slider, Kran) einsetzen lässt.

Qualitätsmerkmal „Made in Italy“
Wie alle Manfrotto Premiumprodukte zeichnet sich der Nitrotech Fluid-Videokopf neben seiner innovativen Funktionalität auch durch sein richtungsweisendes, robustes Design aus. Die Konstruktion wurde bewusst offen gestaltet und ist trotz des speziellen Dämpfungssystems und der hohen Traglast von 8 kg erstaunlich leicht (2,2 kg). Gefertigt wird der Kopf im Manfrotto-Werk im norditalienischen Feltre.

Verfügbarkeit
Der Manfrotto Nitrotech N8 Fluid-Videokopf ist einzeln zum Preis von 499 Euro (UVP) ab sofort sowie in vier Stativ-Sets ab Mitte April bzw. Ende Mai im Handel sowie unter www.manfrotto.de erhältlich.

Macht einen schicken Eindruck? Oder was sagt Ihr? Bin gespannt ob ich einen zum testen bekomme…

Ich bin kein Fan von einfachen „Copy and Paste“ von Pressemitteilungen, aber diesen Kopf und diese News wollte ich Euch nicht vorenthalten.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

Veröffentlicht unter Kopf | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der passende Kugelkopf zum genialen Rollei Carbon Gamma – Stativ – der Rollei T7S Kugelkopf

Video-Direktlink für diejenigen die das eingebettete Video nicht sehen

Nachdem ich wirklich in den letzten Monaten zu einem großen Fan des Rollei Rock Solid Carbon Gamma Statives geworden bin habe ich nun auch einen Kugelkopf auf diesem Stativ – ebenso aus dem Hause Rollei. Den Rollei T7S Kugelkopf. Ich sage herzlich Danke an Rollei für die Möglichkeit diesen zu testen. Der 3-Wege-Neiger war zwar sehr gut und extrem stabil aber ich bin doch eher der Bauch Kugel-(kopf)-Typ. Smile.

Schaut Euch das obige Video mal an und macht Euch selbst ein Bild davon. Ich bin schwer begeistert, wenn man bedenkt das dieser sehr solide und sehr fein verarbeitete Kopf mit Arca kompatiblem Wechselsystem inkl. Wechselplatte nur etwas über 100 Euro kostet.

Links:

Technische Daten des Rollei T7S (alles selbst gemessen für Euch):

  • Durchmesser Gesamt: ca. 93 mm
  • Aufbauhöhe inkl. Wechselplatte: 107 mm
  • Durchmesser – Drehplatte unten: 60 mm
  • Länge Wechselbasis: 60 mm
  • Länge Wechselplatte: 70 mm
  • Gewicht Kugelkopf ohne Wechselplatte: 492 Gramm
  • Gewicht Kugelkopf mit Wechselplatte: 536 Gramm
  • Gewicht Wechselplatte: 44 Gramm

Das Rollei Rock Solid Carbon Gamma 3-Bein-Stativ und der passende Rollei T7S-Kugelkopf zusammen machen ein geniales und sehr flexibles und zudem sehr stabiles Stativset für etwa 350 Euro. Da muss man schon lange auf dem Stativmarkt suchen um ein solch stabiles Set für deutlich unter 2 Kilogramm zu diesem Preis zu finden.

Alternativen gibt es aber ja glücklicherweise für uns als User. Ich bin mit dem Rollei-Set sehr zufrieden und nutze es persönlich sehr gerne – halte aber natürlich weiter für Euch die Augen auf den Stativmarkt offen. Neue Tests und Berichte folgen – ganz sicher! Da ist schon einiges am Horizont sichtbar…

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy & Stativfreak – Jörg Langer

Veröffentlicht unter Kopf | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wer hoch hinaus will sollte sich das DÖRR PROFI PSM 250 mal ansehen – oder hier rein klicken!

Vor ein paar Tagen hatte ich mal wieder sehr netten Kontakt zu Dörr und dabei konnte ich mir ein Stativ „bestellen“ um es Euch vorzustellen. Da ich kein Stativ selbst habe das sehr hoch geht, wollte ich unbedingt mal das „Monster“ von Dörr testen. Im obigen Video seht Ihr schon viele Details den DÖRR PROFI PSM 250.

Der Hersteller sagt selbst über dieses Stativ:

Nur mit einem stabilen Stativ erhalten Sie Aufnahmen mit perfekter Schärfe. Idealerweise sollte ein Stativ leicht, stabil und langlebig sein. Der Auf- und Abbau muss schnell und einfach möglich sein. All diese Eigenschaften vereinigt das Stativ ‚PROFI‘ PSM 250 Magnesium. Es ist für Fotos aus spezieller Perspektive besonders hoch ausziehbar und hat folgende technische Daten:

  • Rohrdurchmesser: 32 mm
  • Beinmaterial: Magnesium
  • Gewinde 3/8″
  • spreizbare Stativbeine – ideal z.B. für Macrofotos in Bodennähe
  • Moosgummierte Griffmanschetten an 2 Stativbeinen zum angenehmen Arbeiten – auch bei Kälte ohne Handschuhe
  • max. Auszug: 250 cm
  • min. Höhe: 70 cm
  • max. Standbreite: 167 cm
  • min. Standbreite: 51 cm
  • Gewicht: 2,8 kg
  • min. Bodennähe: 31 cm bei umgedrehter Mittelsäule
    inklusive gepolsterter Tasche mit Umhängegurt

Quelle: LINK

Anwendungsfälle – die ich mir denken könnte:

  • Architektur – große Räume von innen Verzeichnungsfrei aufnehmen
  • Gruppenbilder
  • Die Nachbarin hinterm Zaun… 🙂

Was mir am DÖRR PROFI PSM 250 sehr gut gefällt:

  • Was eine Höhe!
  • Ich kann unterm Stativ durchlaufen ohne mich zu bücken! 
  • Gute Verschlussmuffen mit wenig „Drehweg“ zum Öffnen und Schließen
  • Leichtlaufende Beine
  • Fasst sich hochwertig an
  • Preis-/Leistung ist sehr angemessen
  • Taschenhaken
  • umdrehbare Mittelsäule
  • Wasserwaage an der Schulter zum Ausrichten
  • Spikes und Gummifüße – durch raus/reindrehen der Gummifüße
  • Tasche im Lieferumfang

Was mir amDÖRR PROFI PSM 250 nicht ganz so gut gefällt:

  • Die Stabilität ist in voll ausgefahrenem Zustand nicht mehr für lange Brennweiten geeignet wenn man längere Verschlusszeiten benötigt. Bei Maximal 180 cm Aufbauhöhe ist das deutlich stabiler. Wenn man die Tasche oder den Kamerarucksack darunter hängt an den Taschenhaken, wird das ganze Stativ stabiler und ruhiger.
  • Die Tasche wird mit Kopf schon arg eng. Der Tasche hätten ein paar Zentimeter mehr Luft gut getan.

Und hier noch ein paar Daten – alle selbst gemessen und gewogen:

  • Gewicht (ohne Tasche): 2.290 Gramm
  • Beindurchmesser von unten nach oben: 19 / 22 / 25 / 28 / 31 mm
  • Durchmesser Mittelsäule: 28 mm
  • Packmaß (ohne Kopf): 65 cm
  • Höhe mit recht weit gespreizten Beinen ohne Mittelsäule (ohne Kopf): 217 cm
  • Höhe mit recht weit gespreizten Beinen ohne Mittelsäule (ohne Kopf): 242 cm
  • UVP: 299,– Euro
  • Straßenpreis (Amazon) Stand 13.04.2017: 232,– Euro

Für diesen Preis und diese Höhe ist das „Monster“ PROFI PSM 250 aus dem Hause Dörr ein echter Schnapper.

Und was meint Ihr? Bin auf Eure Fragen, Anregungen und Kritik immer sehr gespannt.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

Links:

Veröffentlicht unter 3-Bein | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die TOP 3 aus 2016 – Stativfreak-Produkte des Jahres

2016 war ein geniales Jahr. Ich durfte viel sehen, testen und sehr nette Gespräche führen. Ich durfte hinter einige Kulissen schauen und nette Sachen für Euch verlosen. Ein geiles Jahr! Anders kann man es kaum ausdrücken.

Die „Besten des Jahres“ aus meiner persönlichen Sicht seht Ihr in meinem obigen Video.

Es gab sehr viel zu testen und sehr viel gutes war dabei was sicher den „Titel“ „Best of Stativfreak 2016“ verdient hätte, aber ich wollte mich ganz bewusst (wie bei den Taschen und Gurten) auf nur drei „Platzierungen“ beschränken. Viele Tage habe ich mir dazu Gedanken gemacht und abgewogen und in mein Notizbuch gekritzelt und wieder gestrichen, bis es nun zu den drei genannten „Besten“ kam, die Ihr im Video oben sehen könnt.

Die Stativfreak – TOP 3 aus 2016 sind:

  1. NOVOFLEX Magic Ball FREE mit TRIOPOD und den kurzen Carbon-Beinen
  2. Manfrotto PIXI mit TWIST GRIP
  3. BENRO Mach 3 Series – TMA48CXL und V3E

Was sind Eure Produkte des Jahres?

Freue mich auf Eure Kommentare was Eure „Besten“ Stative und Stativteile und Stativsysteme sind. Lasst es mich wissen! Bitte.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

Veröffentlicht unter Allgemein, Stativfreak Page Themen, Video | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

WOW – das Ding ist solide! Benro Mach 3 TMA48CXL Dreibein mit Kugelkopf V3E

Ich bin ja in Sachen „Made in China“ gerne mal skeptisch. Seit ein paar Tagen liegt bei mir das Set aus der Benro Mach 3 Serie und wie Ihr im obigen Video sehen könnt, muss ich meine „Made in China“ Abneigung scheinbar langsam korrigieren, denn dieses Set beeindruckt mich mächtig!

Das obige Set besteht aus:

  • Benro Mach 3 Series – TMA48CXL – Dreibein aus Carbon
  • Benro Mach 3 Series – V3E – Kugelkopf mit Arca kompatiblem Wechselsystem

Wie im Video versprochen noch die ganzen Daten (neudeutsch Specs):

  • Kopf:
    • Durchemsser Kugel: 44 mm
    • Bauhöhe: 106 mm
    • Eigengewicht: 0,55 Kg
    • Tragkraft: 14 Kg
  • Stativ:
    • Beindurchmesser: 36 mm / 32 mm / 28,5 mm / 25 mm
    • Aufbauhöhe ohne Mittelsäule mit Kopf: 190 cm
    • Maximale Tragkraft: 20 Kg
    • Gewicht Stativ ohne Mittelsäule ohne Kopf: 2.390 Gramm
    • Gewicht Stativ ohne Mittelsäule mit Kopf: 2.940 Gramm
    • Gewicht Stativ mit Mittelsäule ohne Kopf: 2.730 Gramm
    • Gewicht Stativ mit Mittelsäule mit Kopf: 3.260 Gramm
    • Gewicht Kopf: 538 Gramm
    • Packmaß ohne Kopf: 68 cm
    • Packmaß mit Kopf: 77 cm

Mein persönliches Fazit:

Wer ein Stativ mit wirklicher „Standfestigkeit“ und sehr hoher Qualität sucht, macht hiermit keinen Fehler. Besser geht immer, dann aber auch deutlich und wesentlich teurer.

Habt Ihr Fragen zu diesem Stativ? Kann ich Euch hierzu noch etwas helfen? Soll ich an diesen Beiden Teilen noch etwas testen? Dann sagt es mir in den Kommentaren am Ende des Videos oder noch besser hier im Blog in der Kommentarfunktion unter diesem Beitrag.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

Veröffentlicht unter 3-Bein, Kopf | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Das Rollei C6i von Dany und Ihre Eindrücke

Ich hatte einen langen und sehr netten Chat in den letzten Tagen mit Daniela, die auch schon sehr nette Berichte zu Ihren Taschen für Taschenfreak.de geliefert hatte und sie war in großer Vorfreude zu Ihrem Rollei C6i zu dessen Kauf ich sie auch bestätigte. Ihre Eindrücke waren aber, na lest am besten selbst:

Hallo Jörg!

Heute mal ein Stativ für dich…. 😉

Ich gebe zu, ich bin nach über 10 Jahren, die ich ein Manfrotto 055proB mit einem 141RC besessen habe, etwas vorbelastet und einseitig verwöhnt.

Da mir das aber für den vorwiegenden Einsatz auf Reisen und fußigen Fototouren einfach zu klobig und schwer war, habe ich mich nun endlich auf die Suche nach einem Ersatz gemacht, nachdem ich fast 2 Jahre ohne Stativ existiert habe. (Ja, das geht tatsächlich.)

Nachdem die Specs des Rollei C6i Carbon genau das Mittelmaß ergaben, was ich für super befand, habe ich es bestellt und natürlich auch sofort ausgepackt und begrabscht.

Gewicht war schon mal wirklich grandios, das Packmaß mit 47,5cm auch wundervoll und Tasche und ein Gurt für die Kamera waren auch gleich mitgeliefert.

Die erste Ernüchterung folgte aber umgehend.

Die Drehverschlüsse wirken nicht so extrem vertrauenerweckend auf mich. Das eine Bein, was als Einbein umgebaut werden kann, dreht sich leider immer gleich auf, wenn man nicht aufpasst und zwei Hände nimmt. Auch muss man sie wirklich SEHR FEST drehen, damit sie nicht wieder von allein verrutschen.

Auch die Schultergelenke – die Beine müssen 180 Grad umgeklappt werden, um das kurze Packmaß zu erreichen – wirken, sagen wir mal, preiswert produziert.

Die Schnellwechselplatte des Kugelkopfes fühlt sich an wie „dicke Plastik“ und das ist es vermutlich auch. Da folgte die nächste Ernüchterung. Ja, mit Manfrottos Klicksystem bei der Wechselplatte ist man wirklich verwöhnt. Hier muss ich die Kamera noch festhalten und dann die Schraube anziehen, damit sich der Schlitten um die Platte schliesst.

Ich habe dann alle Beine aufs Maximum ausgefahren, ohne Mittelsäule herauszuziehen. Sehr angenehme Höhe für komplett aufrechtes Arbeiten, der Kopf befindet sich auf gut 150cm dann.

Leichter Druck gegen eins der Beine läßt sofort alle drei Beine nachgeben und verzieht das gesamte Stativ in sich. Ich habe dann meine Kombi von knapp 2,1kg draufgeschnallt und gegen die Beine geschnipst – das Zittern der Spiegelung im Display ließ mich beinah die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Und meine schwerste Kombi wären nochmal gut 600g mehr.

Der Kopf war dann das engültige Aus. Ein derartiges Geschoss wie eine 1DX mit einem entsprechend schweren Profi-Objektiv läßt sich damit nur sehr beschwerlich zufriedenstellend arretieren. Die Bedienknöpfe sind tw. sehr klein und man kann kaum die Kraft im Finger aufwenden, um es richtig festzuziehen. Was soll das mit kalten oder behandschuhten Fingern nur werden?

Und wenn man es etwas lose dreht, läuft die Kamera Gefahr mit einem Schlag umzukippen – und womöglich das ganze Stativ mitzureissen, das ja selbst nur drollige 1,6kg wiegt. Ich konnte es grad noch festhalten, sonst hätte ich wohl einen mächtigen Schlag im Laminat gehabt.

Ja, vermutlich kann man mit dem Rucksack unten eingehangen noch eine gewisse Standfestigkeit erreichen. Aber erstens hat man den auch nicht immer dabei und zweitens erwarte ich eigentlich von einem Stativ, das mit 12kg Tragkraft um sich wirft, dass es per se auch so erstmal vernünftig in sich stabil ist. Das ist es aber nicht.

Da vom kleineren C5i solche Einschätzungen nicht auftauchen, kann ich mir das enorme Zittern beim Anklopfen der Beine nur damit erklären, dass die recht dünnen Beinchen einfach zu lang sind und daher nicht genug Festigkeit aufweisen. Vielleicht hätten es hier ein paar mehr Lagen Carbonfaser getan, um die Stabilität zu erhöhen, das weiss ich nicht.

Wenn ich das unterste Segment wieder einfahre, ist es bestimmt deutlich stabiler  – aber dafür kauf ich mir ja kein Stativ mit 150cm Höhe, wenn ich dann nur 130cm benutzen kann.

Ich war jedenfalls so enttäuscht, dass ich das Ding wirklich nach zwei Stunden Probieren wieder eingepackt habe und es bereits zurückgeschickt habe. Daher habe ich auch nur ein paar Bilder von der Packung.

Positiv: leicht, tolle Arbeitshöhe, tolles Packmaß, Tasche und Gurt dabei

Negativ: ich vermute durch die Beinlänge in sich nicht ausreichend stabil, so dass ich dort keinesfalls meine 5000€ Wertanlage mit über 2kg draufschnallen möchte. Die Verschlüsse, Drehknöpfe und auch die Anstellwinkelklemmen wirken nicht sehr hochwertig und beim Einsatz draussen in der Kälte wird die Bedienung kompliziert

Hoffe gehilft zu haben 🙂

Dany

Vielen Dank liebe Dany für deine ehrlichen Eindrücke, die wir natürlich hier genau so gerne zeigen wie Lobeshymnen zu Produkten. 

Ich hatte ja meine Eindrücke im Bericht und Video zum Rollei C5i HIER geschildert und habe nach Deinem Mail mit dem obigen Feedback mein Rollei C5i noch mal mit 2.8 Kilo beladen.

Mein Eindruck: Es geht stabiler! Aber, wenn ich eine etwa 4 Kilo Tasche unter den Haken an der Mittelsäule schraube gewinnt die Stabilität des Statives ungemein. Besser ist das Rock Solid Gamma, das wir HIER beschrieben, aber ich würde meine schweren Sachen auf jedem  Fall auch dem C5i anvertrauen. So unterschiedlich können Eindrücke sein.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

Veröffentlicht unter 3-Bein | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Rollei Stativ C5i Carbon mal näher betrachtet – und für gut befunden!

„Schon wieder ein Rollei Stativ beim Stativfreak im Test, der hat doch erst das Rollei Rock Solid Gamma getestet?“

Smile, das stimmt. Rollei hat mir nach dem Test des Rock Solid noch das C5i aus Carbon zum testen geschickt und genau das findet Ihr im obigen Video. 

Rollei Stativ C5i Carbon:

Das Rollei C5i Carbon hat folgende Features:

  • 8 Carbonlagen
  • 3D-Kugelkopf für professionelle Anwendungen
  • Stativkopf mit Wasserwaagen zur vertikalen und horizontalen Ausrichtung
  • Einfache Handhabung dank Schnellwechselplatte
  • Umbau zu Einbeinstativ möglich
  • Drehbare Mittelsäule für Makrofotografie (Retrostellung)
  • Säulenbremse zur Arretierung der Mittelsäule
  • Handliche Drehverschlüsse zum Fixieren der Beinlänge (mit einer Hand alle zu öffnen)
  • Rutschfester Schaumstoffgriff an den Stativbeinen gegen Kälte und für sicheren Griff
  • Integrierte Spikes (die sehr fest sitzen wie im Video zu sehen…)

Meine Meinung zu diesem recht handlichen Stativ

  • Das Stativ ist sehr robust auf mich wirkend und kann sich auch mit größeren „Kollegen“ messen und muss sich keineswegs verstecken.
  • Man bekommt für nur 249 Euro ein sehr solides Stativ, einen brauchbaren Kugelkopf und viel „Lieferumfang“ wie die Gürtelhalterung, das Werkzeug, Ersatzgummifüße, Spikes (auch wenn diese echt schwer geschützt sind durch die sehr fest sitzenden Gummifüße), eine schicke und brauchbare Tasche und einen sehr stabilen Haken für die Tasche.
  • Die Mittelsäule ist grandios durch die beiden Gewinde oben und unten.
  • Der Handgriff an der Tasche ist sehr gut und sinnvoll
    (Ja ja, der Taschenfreak in mir…).
  • Die Gürteltragehalterung ist sehr vielseitig.
  • Die Verarbeitung ist erstklassig und muss sich hinter Gitzo, Benro und Co nicht verstecken.
  • Mit nur 1,3 Kilo leicht und wirklich „tragbar“.
  • Mit nur 43 cm gut für die Reise und dennoch noch „Groß“ genug und kein „Spielzeug“.
  • Die Schnellwechselplatte und der Kopf ist/sind ARCA kompatibel.
  • Die Schnellwechselplatte kann ohne Werkzeug an der Kamera montiert und demontiert werden.

Fazit

Wer ein relativ kleines und dennoch stabiles Stativ zu einem guten Preis sucht- KAUFEN!

Danke an Rollei für die Möglichkeit dieses Rollei Stativ C5i Carbon zu testen und es meinen Lesern vorzustellen.

Schöne Grüße – Euer Stativfreak – Jörg Langer

Veröffentlicht unter 3-Bein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar