Mein kleinster aber liebster Kopf – der Novoflex Magic Ball Mini

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Da sitze ich nun am Mittag des sogenannten „heiligen Abends“ in Berlin und warte auf meine Tochter die heute ein „Meeting“ hat in der Hauptstadt und was mache ich, ich schreibe Euch einen Artikel der mir gerade eben bei ein Fotos am Brandenburger Tor durch den Kopf gegangen ist. Heute stelle ich Euch – quasi als Weihnachtsgeschenk – meinen kleinsten und liebsten Stativkopf vor.

Es ist der Novoflex Magic Ball Mini. Den Magic Ball aus dem Hause Novoflex und der Made In Germany Fertigung aus Memmingen, hatte ich in meiner „Laufbahn“ schon in allen Größen, aber der Mini ist mein Liebling, obwohl er – nüchtern betrachtet – eigentlich nur Nachteile hat.

Vorteile:

  • Ich liebe Ihn – und DAS ist ein echter Vorteil!!! 🙂
  • Er ist Geil – kann man das auch als Vorteil gelten lassen? 🙂

Nachteile:

  • keine echte Friktion
  • Kratzeranfällig
  • Kein Schnellwechselsystem
  • relativ Teuer für seine Größe

Und warum habe ich den? Und warum ist das mein Lieblingskopf?

Das will ich Euch gerne erklären. Der Kugelkopf braucht kein Schnellwechselsystem. An meinen „(Fast)-Immer-Dabei-Kameras“ habe ich keine Wechselplatten montiert und das will ich auch nicht. Ich möchte aber auch nicht das ganze Stativ wie eine Laterne von unten in die Kamera bohren und schrauben und es muss trotzdem schnell gehen, auch im dunkeln ohne langes „fuddeln“. Und genau das klappt mit dem Magic Ball in allen rößen mit seiner Schraubbefestigung hervorragend.

Der Griff ist wie der ganze Kopf aus sehr hochwertigem Metall gefertigt und fast sich grandios an. Ich bezeichne das ganze Blau-/Graue Metallzeugs von Novoflex eh immer als „Edelmetall und Schmuck für Fotofuzzys“. Die „Riffelung“ am Griff macht den kleinen Schraubgriff extrem gut bedienbar und man hat sehr viel Gefühl beim Öffnen- und Schließen des selbigen.

Die freiliegende Kugel ist natürlich nicht gefettet und hat dennoch einen seidenweichen Lauf und je nach Klemmung läuft sie sehr locker bis sehr fest. Das ist beim Modell Mini keine Friktion, kann man aber fast so nutzen. Die größeren Modelle haben dann auch eine echte Friktion die am Griff einstellbar ist.

Für meine kleine und relativ leichte Leica Q ist der Mini die ideale Lösung. Für meine Sony A7R II, die deultich größer und schwerer ist, ist er auch noch gut tauglich, aber für die DSLRs würde ich Euch dann eher einen größeren Empfehlen, alleine wegen der dann größeren Auflage.

Der Kopf passt sehr gut in seiner Bauart, Beschaffenheit und Verarbeitung zum kleinen Carbon Triopod und bildet so meine liebste Reise-Stativ-Kombination, die sich sehr gut tragen lässt und auch bei 30 sekunden Belichtungen stabil steht.

Wenn ich mir nur einen Kopf leisten dürfte und nur einen Kopf zulegen könnte, dann wäre es ein Magic Ball und wahrscheinlich bei meinen meist genutzten Kameras auch der hier gezeigte Magic Ball Mini. Ich mag Ihn!

Euch allen wünsche ich mit diesem Posting wunderschöne ruhige und entspannte Feiertage und viel Zeit für Euch, für Eure Familien, Eure Lieben, Eure Kameras und vor allem Eure Stative. 🙂 So ein ausgezogenes Dreibein schaut doch eh viel romantischer aus als ein Weihnachtsbaum, oder?

Schöne Grüße – Euer Stativfreak und Fotofuzzy – Jörg Langer

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